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lieh des comprommittirten Baron Nichtritz und dessen Fiscals Pompcri, Kempen inPresbnrg ließ das bewegliche nnd unbewegliche Vermögen der städtischen DepntirtcnJoseph Neszter nnd Ernst Hauser, der Comitats-Dcpntirten Ludwig Olgyay, Szäk,Georg Szüllö, Stephan Baldiszär mit Beschlag belegen ,c.
,384) S. 439, Springer II, S, 650, Therese Pnlszky II, S, 233-238,Erlaß der Wiener Stadthauptmannschast vom 15,, Wiener Ztg, vom 18,, PragerStadthauptmannschast und Polizci-Dircction vom 21, Januar w. Außerdem wurdendie Listen auch in Separat-Abdrücken der verschiedensten Art verbreitet.
385) S, 440. „Pester Ztg." Nr. 914 vom 25, Febrnar 1849 . . . lieber dieStellung von Eduard Glatz und dessen Stellung zur „Pester Zeitung" erhalten wirvon unserem geehrten Freunde Hosrath Baron Eugen Fricdenfels nachstehende Mit-theilnng: „Eduard Glatz, den ich persönlich kannte und 1848 oft, unter den Vorsichtenwie sic damals leider geboten waren, besuchte nnd sprach, war wirklich gut kaiserlich.Ihm war die Ncdaetion der Pester Zeitung vom Ministerium Koffuth im Sommerabgcnommcn und au Albert Hugo übergeben worden. Damit aber die Aendernng inder Redaction nicht im Pnblicnm und in — Wien Aussehen errege und Anstoß verur-sache, wurde Glatz, der in einem Vertragsverhältnis mit der Vcrlagshandlung standund durch eine zahlreiche Familie verhindert war dies Band zu sprengen, nicht ge-stattet seinen Rücktritt als Chef-Redacwnr öffentlich bekannt zu geben, obgleich er jetztnur ein »ntergcordnetes Mitglied der Redaction, Znsammcnstellcr der auswärtigen No-tizen glaub' ich, geworden war, Glatz klagte mir dies in jener Zeit oft selbst. Des-halb überließ ihm Fürst Windischgrätz, dem diese Verhältnisse offenbar erwiesen Vor-lagen, anstandslos die neuerliche Redaction der Pester Zeitung".
386) S, 441, Entfernt wurden außer den Genannten die Magislratsräthe Lud-wig Kacskovics, Karl Polgar, Emerich Lombay, Alerander Theiß (Tbaysz), die Ober-Notare Karl Horvath und Alois Kerekgyart»; an ihre Stelle kamen als Vice-Bnrger-mcister Alerander Sagody, als Magislratsräthe Anton Szckrcuyesy, Anton Alker ,c.
387) S, 442. Szöll's Hinrichtung erfolgte am 30 Jannar, am Tage darauf dieeines Müllers Sigmund Csömy „wegen Waffenbesitz, s, aufreizender Reden nnd Dro-hungen und gröbster Lästernngen gegen die Regierung Sr. Majestät des Kaisers nndKönigs", . . . Auch die „k, k, permanente Militär-Untersnchnngs-Commiffion" inPresbnrg entfaltete große Thätigkcit; am 5, Januar wurde der Nachtwächter MichaelWeiß wegen mnrhwilligen Abrcißens von Proclamationen zu dreimonatlichem Arreste inEisen, verschärft mit zweimaligem Fasten in der Woche bei Wasser nnd Brod, am 18,der Seifensieder, dann Souffleur nnd Mitglied des demokratischen Clubs Daniel Chri-stian Drcßlcr, auch Kurz genannt, wegen gemeiner Schimpfredcn gegen das Kaiserhausund Aufreizung gegen die Regierung kraft Standrcchts zum Tode verurthcilt, nnd letz-teres Urtheil am 21, mittelst Pulver und Blei vollzogen. Von Pnrificirnngen erwäh-nen wir das Gesuch eines Eduard Halaffy sich über seine Handlungen vor der Unter-suchungs-Commission rechtfertigen zu dürfen, indem er beweisen könne zur Annahme derStellen eines Vice-Gespans und Rcichstags-Ablegaten des Komorner Comitats gezwun-gen worden zn sein, U, dgl, m.