Wahrung lebensfähiger Elemente in der Verfassung.
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über mchgcdacht wie die Aristokratie in Oesterreich zu constituiren wäreum ihr als Körper einen angemessenen politischen Einfluß zu sichern,aber die Elemente aus denen die Corporation besteht habe ich nicht findenkönnen. Die Demokratie muß bekämpft, ihren Uebergriffen muß entgcgen-getreten werden, das kann aber in Ermanglung anderer Hilfskräfte nurdie Regierung thun; denn ein schwacher Alliirter, wie es unsere Aristo-kratie leider ist, schadet der Sache mehr als er ihr nützt"
Bewegte sich über diesen Punkt der Meinungsstreit fast ausschließendzwischen den beiden fürstlichen Schwägern, so war es ein anderer nichtminder wesentlicher, wo der Marschall den „gewiß von dem besten Willeneingegebencn, jedoch etwas excentrischen Ideen" des Ministers desInnern entgegentrat. Es war dies jener, allerdings höchst unglücklichePlan Stadion's, nach dem Vorbild der Departemental-Eintheilnng desunificirten Frankreich den Schwerpunkt der Verwaltung in die Kreise zulegen die, um zugleich die Reibungen der Nationalitäten möglichst zu be-seitigen, nach Sprachgränzen abzutheilen wären, die Landesregierungendagegen blvs als eine Art Anfsichts- und Ueberwachungsbchörden hinzu-stellcn die mit der Zeit, wenn der Geschäftsgang zwischen der Central-Rcgiernng und den Kreisstellcn in festen Gang gebracht wäre, ganz be-seitigt werden könnten. Windischgrätz von seinem conservativen Standpunktans dachte sich die Sache gerade umgekehrt. Ihm waren die verschiedenenLänder, deren Zusammensetzung den österreichischen Kaiserstaat bildet,geschichtlich gewordene und staatsrechtlich begründete organische Bestand-teile des großen Staatsganzen, deren Sonderstellung und Eigenart sichnicht hinwegthnn lasse ohne die Existenz der Monarchie in ihrem eigenstenSein und Wesen zu gefährden. Ans 'diesem Grunde müße der Schwer-punkt der Verfassung gerade in die „Provinzial-Landtage" gelegt werdendie „eine Anzahl von Ausschußmännern" in den allgemeinen Reichstagzu entsenden hätten. Abgesehen davon daß bei einer Zerschlagung Oester-reichs in departementale Sprachgebiete der von Stadion angestrebte Zwecksich kaum erreichen ließe — „denn National-Gefühl, wenn cS gehörig ge-leitet und mit fester Hand in gewissen Gränzen gehalten wird, ist gewißweniger gefährlich als alles was aus Formen wie die erwähnten ent-stehen kann" —, würde eine solche Zerstücklung, um selbe allen jahrhun-dertlangen Ueberliefernngen und Angewöhnungen entgegen durchzuführen,einen Gebrauch von Gewalt und Aufwand von Kräften erheischen, „dieauf eine viel entsprechendere Weise für die anzuwendenden zweckmäßigeren