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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Vorbereitungen für den Congreß zn Brüssel.

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durch die Leidenschaften die er angcfacht, verstrickt habe und die cs jetztfast unmöglich mache, eine Kundmachung zn erlassen die nicht einer Selbst-auklage und einem Widerruf ähnlich sähe. Eine ganz besondere Gcnug-thuung sollte dabei für Oesterreich in Bereitschaft gehalten werden, unddies um so mehr als sowohl der Papst wie dessen erster Minister dieidentische Note mehr für eine Formsache ansahcn während sie in Wahr-heit sich nur Oesterreich in die Arme werfen wollten. Wie es scheint warcs Antonelli selbst der dabei ans die Geschichte von dem angeblichen Fah-ucuscgen zu sprechen kam; er werde cs nicht unterlassen, so versicherte erunser»! Grafen, in dem Aktenstück ausdrücklich die Gewalt schritte (vio-Isnaos) zn erwähnendie sich eine zügellose Faetion erlaubt habe um denPapst in den Krieg gegen Oesterreich hincinznziehen, und die ihn genöthigtin seiner Allocution vom 29. April vor aller Welt zu erklären daß so-wohl seine Pflicht als sein Gewissen einem solchen Schritte widerstrebten".Gewiß war cs nicht leichten Herzens daß man sich in Gaöta zn einemso unverhohlenen Schuldbekenntnis entschloß!

Allein die Noth drängte und die Nachrichten, die wenige Tage nachdem Eintreffen des österreichischen Gesandten in Gaöta ans verschiedenenTheilcn Italiens anlangten, verdüsterten den Horizont mit jedem Tagemehr, während weder der von Spanien befürwortete Congreß der katho-lischen Staaten noch die von den Westmächten mit erfolglosem Eifer be-triebenen Conferenzcn von Brüssel Aussicht ans wirksame Erfolgeboten.

Frankreich und England hatten ihre Bevollmächtigten für den Con-grcß längst ernannt. Dort hatte inan erst Tocgueville in'S Auge gefaßt,der jedoch ablehnte; dann siel die Wahl auf Lagrence, einen Diplomatenaus der Schule Molc's der, im Gegensätze zn Guizot, eine contincntaleAllianz jener mit England vorzog; er war mehrere Jahre Gesandter inAthen gewesen wo er mit Prokesch ans einem guten Fuße stand. Englandbetraute Sir Henry ElliS, ehemals Gesandten in Persien, dann wegenAbschließnng eines Handelsvertrages nach Rio Janeiro geschickt dieVerhandlungen gelangten indes; nicht zu dem gewünschten Ziele mitseiner Vertretung auf dem Congrcssc; daß Palmcrston nicht den in dieitalienischen Angelegenheiten so tief verstrickten Lord Miuto dafür ans-wählte, wurde von der öffentlichen Meinung als ein Wahrzeichen aus-gelcgt daß der Erste Staats-Secrctar mit jener aufregenden Politik brechen