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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Gereizte Stimmung des französischen Calnnctö.

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kommen von ihm zu erführen wie die Suche cmznpackcn sei, also sichgleichsam vom kaiserlichen Minister-Präsidenten belehren zn lassen. Dannwar er darüber beleidigt daß Schwarzenberg die französische Thcilnahmcauf die Sec beschränkt haben wollte, während Oesterreich sich mit Neapelin die militärische Action zu Land thcilen »volle.Nun denn", gab FürstFelix darauf zur Antwort,wolle Frankreich nicht dulden daß wir überden Po rücken, so verhalten wir uns beide beobachtend, Neapel alleinmöge den Krieg führen". Damit gab sich Herr von Drouin scheinbarzufrieden;Neapel lasse er sich gefallen, cs sei eine italienische Macht,man könne da nicht von fremder Einmengung sprechen; mir müße, umNeapel ein Gegengewicht zn schassen, Sardinien bcigezogen werden, daseine als Vertreter des Princips des Widerstandes, das andere als jenerdes Liberalismus, das erstcre gleichsam in Stellvertretung Oesterreichs,das zweite in der Frankreichs". Jetzt war es an Schwarzenberg Ein-sprache zu erheben, sowohl gegen die Sache als gegen die Gründe;ermüße sich höchlichst dagegen verwahren", schrieb er an Thom,als habesich Oesterreich bei der Wahl des Königs von Neapel durch andere alsdie aus den Umständen hergelcitcten Erwägungen bestimmen lassen, oderals vertrete jener die Stelle Oesterreichs; der König Ferdinand sei wederOestcrreicher noch Franzose, sondern er sei der einzige italienische Fürstder in seinem Lande sein Ansehen behauptet habe. Sardinien dagegen,ganz in den Händen der Parteien, könne eS ernstlich an ein auswärtigesUnternehmen denken? Und wolle das große und mächtige Frankreich einsolches der Ohnmacht verfallenes Land als seinen Stellvertreter geltenlaßen? Habe sich übrigens Herr Dronin de l'Huys Rechenschaft gegeben,was cs heiße die Frage in solcher Weise znznspitzen? Hieße das nichtvor aller Welt den Zwiespalt der zwei Mächte hinstellen, deren wohlver-standenes Interesse gebiete in dieser großen Angelegenheit in gutem Ein-verständnis zn handeln?" Zuletzt ließ der französische Minister, obwohlmit schwerem Herzen, von Sardinien ab, vorzüglich deshalb weil er sahdaß man sich auch in Neapel und Gaöta eine solche Mitwirkung nichtwürde gefallen lassen. Dafür sollte jetzt, nach seiner Meinung, Spaniencintrcten

Der Herzog von Harcourt in Gaöta, seit einiger Zeit ohne beson-dere Instructionen, ging noch weiter als sein Herr und Meister in Paris.Sichtlich verstimmt über die höfliche aber hartnäckige Weigerung des Pap-