Cerkeffen und Cecencm.
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Abtheilung zurückwerfcn, in einer kleinen Veste, wie etwa in der zweitenHälfte September den Obersten Roth in Achti, umlagern und bedrängen;kam dann aber Succurs so mußte Samyl von seinem Werke Massenund sich in seine Wälder zurückziehen. Noch unglücklicher fiel eine zweiteUnternehmung der Cerkessen anfangs November ans wo eine aus 1500der besten Reiter bestehende Colonne vom linken Ufer des Kuban dieStanica Sengilejevsk angriff als von allen Seiten Kozaken-Abtheilungen,seit einiger Zeit ans eine solche Bewegung vorbereitet, herbeieilten undnach hartnäckigem Kampfe die Anstürmenden mit großen Verlusten be-zwangen: gegen 300 Leichen bezeichnet«: den Weg den jene, von denRussen bis an den Kuban und über zwanzig Werst jenseits des Flußesverfolgt, auf ihrer ordnungslosen Flucht nahmen; große Beute an Pferdenund Waffen blieb in den Händen der Sieger. War Samyl unermüdlichund hartnäckig, so waren die Russen ausdauernd und standhaft. Durchdas im Jahre 1845 begonnene Aushauen der Wälder in der kleinen Cec-na, durch das Bahnen breiter Lichtungen ans dem von ihnen bereitsunterworfenen Mittelpunkte des Landes in die früher unnahbare Wildnisverengten die Russen das Vertheidigungsgebiet des Gegners mit jedemJahre mehr, die Cecencen mußten sich immer tiefer gegen die schwarzenBerge ziehen oder ihre Unterwerfung erklären. Große Aule gab es fastnicht mehr, nur kleinere Gehöfte in den Wäldern zerstreut blieben übrig,deren Bewohner zu einem Nomadenleben gezwungen waren wenn sie sichnicht einen: der bereits unterworfenen Auls anschloßen. Die kleine Cecnawar für Samyl verloren und auch die Bewohner der großen Cecnawurden von den nachrückenden Russen stets härter bedrängt. Immerwar es nur ein Brnchtheil der russischen Streitmacht der in: Kaukasusfestgehalten wurde; es blieben Heere genug übrig mit denen Rußland seinevon der mittel-europäischen Revolution umbrausten Marken sichern undsich für kommende Ereignisse bereit halten konnte.
Von dem unruhigen Geiste seiner Polen hatte Rußland diesmalnichts zu fürchten. Tiefste Ruhe herrschte im Lande, niemand dachte aneine Erhebung, die Masse des Volkes befand sich materiell wohl und denmüßigen Köpfen war der Bann gelegt. Vielleicht nicht tausend Gewehregab es im ganzen Königreiche in den Händen der Polen; die waffenfä-hige junge Mannschaft wurde alsbald in das innere Rußland abgeführt,viele auf Nimmerwiederkehr. Eben so still war es im benachbarten Po-sen'schen, keine Wasfenkämpfe wurden dort mehr geführt, höchstens poli-