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Merkwürdiges zu observieren. Die Gänge des Vorsaalesstehen auf 100 alten ägyptischen Granitsäulen. Unter denGemälden, welche in den Zimmern zu ebenem Fuß be-findlich, sind 1700 Originalien der berühmtesten Meister,von welchen und den übrigen Vortrefflichkeiten diesesPalastes nur ein geringes Detail zu geben, von großerWeitläufigkeit sein würde.
cii k>l3von9, allwo vor Zeiten schon be-schriebenermaßen der Oircu8 H.gonalw gestanden, ist be-sonders sehenswürdig wegen der allda gegenüber derS. Agneskirche befindlichen, sehr wasserreichen vier Fontänen,vornehmlich aber die mittlere, welche ein Werk des be-rühmten Bernini, woran die vier Tritonen von eben soviel Meistern verfertigt worden. Was derselben dasgrößte Ansehen gibt, ist der oben aufgesetzte 74 Spannenhohe Obeliskus, welcher aus Aegypten gebracht und vondem Kaiser Caracalla in seinem Cirkus aufgestellt worden.Auf dem in der großen marmornen Muschel liegendenFelsen befinden sich vier ungeheure Statuen, die vier vor-nehmsten Flüsse der Erde vorstellend, nämlich die Donauin Europa, den Ganges in Asien, den Nil in Afrika undden Rio de La Plata in Amerika. Von diesem Platze istannoch zu merken, daß auf demselben zur höchsten Sommers-zeit gewisse Rekreationen mit dem Kutschenfahren gehaltenwerden.
Alle Oeffnungen, wodurch das Wasser der Fontänenabzufließen Pflegt, werden verstopft und daher der ganzePlatz, gleich einem kleinen See, mit Wasser 14/z Schuhhoch überschwemmt. Hierin laufen alsdann die Kutschenund Chaisen auf und ab und genießt man die daher ent-stehende, zu dieser Zeit sehr angenehme Kühlung.
Die wunderschöne llontsna cii Drevi hat zu ihremProspekt die Fassade des vortrefflichen Contiffchen Palastes.Mitten in derselben macht den Anfang oberhalb desWassers ein großer Felsen, innerhalb dessen Aushöhlungenund Löchern man von korinthischer und attischer Ordnungvier abgestückte Säulen erblickt. Auf diesem Felsen ist dievornehmste Statue das Bildnis des Meeres auf einem