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einem figurierten Tanze, welches das Ansehen hat einerkleinen Entree. Bei den verschiedenen Umdrehungen er-eignete sich öfters, daß, wegen sehr lange nach sich ziehen-den Schweifes, die Braut einen Fall zu besorgen hatte,welchen aber der Tanzmeister mit dem Fuß jederzeit sogeschicklich zu stoßen wußte, daß die Braut desfalls nichtszu befahren, solches aber so oft repetierte, daß es ohneGelächter nicht angesehen werden konnte.
Nach diesem präsentierte man hin und wieder ver-schiedene Lob- und Gratnlationsgedichte und endlich aller-hand Lonlacruren und kGlraicinssements, bei welchemallem es aber so finster war, daß man sich kaum selbstsehen konnte, welches ohne Zweifel überlegtermaßen alsoeingerichtet gewesen, damit dem Festin um desto ehenderein Ende gemacht würde. Es begaben sich demnach sämt-liche Gäste nach Haus und war der Tumult der Gondoliersvor dem Palazzo sehr amüsant, deren allda über 400 ge-halten.
Es rief ein jeder und sie wußten mit ihren Gondelneinander akkurat auszuweichen, als ob sie sich in deroffenen See befindeten.
Den 20. Januar besuchten Seine Durchlaucht dieReitschule, welche erst vor kurzem durch den Nobili Alba Reitsquie.wiederum anfgerichtet worden. Sämtliche Nobili empfingenHöchstdieselbe mit allersinnlichstem Respekt. Es war aber,wiewohl sich diese Herren einbildeten, den besten Bereiteraus ganz Italien zu haben, weder die Reiterei, noch diePferde etwas sonderliches.
Um 1 l Uhr war die Kopulation der vorigen Tages, Kopulation derwie kurz gemeldet, Verlobten. Solchem zufolge verfügten Verlobte,,,sich sämtliche Nobili in ihren Gondeln an den Palast derBraut. Von hier ging der Zug ebenfalls zu Wasser, inmehr als 400 dergleichen Schifflein ans dem großenKanal nach der Kirche alln Lalute, vor welcher eine An-höhung von ungefähr 20 Treppen, worauf indessen sichalle Hochzeitsgäste bis zu der Braut Ankunft arrangierten.
Dieselbe wurde sofort von zwei Nobili in die Kirche ge-führt und sogleich die Trauung vorgenommen.