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Venetianern, weil dieselben Papst Alexandrum IIP alsseinen Feind in diese Stadt ausgenommen, ans der Kircheeinen Pferdestall zu machen, sich verschworen, auch bereitsvier Pferde hineingestellt habe.
Das Inwendige dieser Kirche nebst Boden und Plafondist durchgehends mit Mosaischer Arbeit ansgeziert, welchesin einer kunstreichen Zusammensetzung allerhand von ge-färbtem Glas komponierter Malereien bestehend, höchstsehenswürdig und von ewiger Dauer ist, gleichwie denndas bemeldete bereits schon 900 Jahre lang seine Voll-kommenheit ohne einzige Veränderung erhalten. DerBoden ist ebenfalls auf diese Art mit kleinen StückenJaspis, Porphyr, Serpentin und vielerlei Marmor ein-gelegt. Diese Kunst hat man zu Nom in der St. Peters-kirche zu weit höherer Perfektion gebracht, wovon aus-führlich an seinem Ort. Dasige ^ntchuarii zeigen unterden merkwürdigsten Sachen die fünf metallenen großenThore, welche ehedessen an der prächtigen Sophienkirchezu Konstantinopel gestanden. Die vier Pfeiler in derKapelle zum heiligen Sakrament sollen in dem TempelSalamonis gewesen sein. Ferner zeigt man in derKapelle alla IVIackonna ciella 8carpa den Felsen, auswelchem Moyses in der Wüste mit seinem Stab Wassergeschlagen; es ist selber eine Art grauen Marmors, worinvier Löcher, welche kaum einen kleinen Finger groß sind.
In dem bedeckten Gange sieht man ein StückPorphyr, auf welchem Papst Alexander III. obbesagtemKaiser Friderico bei dessen Demütigung den Fuß auf dieSchulter gesetzt haben soll.
Sch«tz. Der Schatz dieser Kirche ist der Verwaltung dreier
Prokuratoren von St. Marco anvertraut, wovon einergegenwärtig Seine Durchlaucht empfing. Anfänglich wurdeReliquien, ein großer Vorrat Reliquien gezeigt, worunter besondersdie Haare der allerseligsten Jungfrau und zwei ziemlichgroße Kreuze, von dem wahren unseres Heilands ver-fertigt und beide von zwei Kaiserinnen dahin verehrtworden. Von daraus führte man uns in ein anderesZimmer, allwo der reichere Schatz in Kästen aufgehoben