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Keine Schönheit rührt ihr dickes, undurchdringlich dickes Fell,
Ihres Hofbräuhorizonles Grenzen überfliegst du keckUnd du bist wie Lola Montez, dieser Biedermänner Schreck!
Solche Summen zu verplempern nimmt der Fremdling sich heraus!
Er bestellte sich bei Semper'n gar ein neu Komödienhaus!
Ist die Bühne, drauf der Robert, der Prophet, der TroubadourMünchens Publikum erobert eine Bretterbude nur?
Schreitet nicht der große Vasco weltumsegelnd über sie?
Doch Geduld, — du machst Fiasko, hergelaufenes Geniel —
Ja trotz allen deinen Kniffen, wir versalzen dir die Supp'
Morgen wirst du ansgepfiffen; — vorwärts Frauziskanerklub!
Wagner ging wieder in die Schweiz, doch die Aufführungseiner „Meistersinger" in München brachte ihn dem Königwieder näher. Und so hatten sich die Worte des Dichters erfüllt!Drum soll der Sänger mit dem König gehen,
Sie beide wohnen auf der Menschheit Höhen,
Auch hatte ihm das Schicksal nach dein Tode seiner erstenGattin, die dem rasenden Schwünge des feurigen Rades nichtzu folgen vermocht, in.Cosima, der Tochter seines FreundesLiszt, der geschiedenen Gattin Hans ^v, Bülows, diejenigeLebensgefärtin zugeführt, die seinen Genius verstand. Ausdiesem Bunde, den Hans v. Bülow später selbst als die einzigrichtige Lösung erkannt hatte, entsproß ein Sohn, mit dem venheißungsvollen Namen Siegfried, Ihm widmete der glücklicheVater sein liebliches Siegfried-Idyll,
Aber es fehlte auch nicht an den kunstsinnigen Männernund Frauen, init deren Hülfe sein Lieblingsplan zur Ausführungkam, — der Bau eines Nationaltheaters. Nachdem imJahre 1870 uns wieder ein Deutsches Reich erstanden war, dessenBegründer Wagner seinen „Kaisermarsch" gewidmet, mußteauch der deutschen Kunst ein würdiger Tempel erstehen, und am22. Mai 1872, dem sechzigsten Geburtstage ,des Meisters, wardder Grund zum Nationaltheater in Bayreuth gelegt. An der Feierprach er zu seinen Freunden und Patronen die warmen Worte:
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