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Richard Wagner und die deutsche Sage
Entstehung
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er die theurm Züge. Nicht minder lieblich klang ihm MozartsZauberflöte". Später sollte er auch Beethovens gewaltigeTonschöpfungcn kennen lernen.

In einer Novelle:Pilgerfahrt zu Beethoven" läßt erseinen Helden sprechen:Als ich eines Abends eine Beethoven'scheSymphonie aufführen hörte, bekam ich darauf das Fieber, wardkrank, und als ich geuaß ward ich, Musiker."

Nicht anders erging es dem jungen Wagner; auch er er-klärte sich aufs entschiedenste für die Musik. Doch sein Debüt,eine Ouvertüre, die er in einem Zwischenakt eines Schauspielsaufführen ließ, war keineswegs ermuthigeud. Der Unwille desPublikums über einen alle vier Takte sich wiederholenden Pauken-schlag ging schließlich in Heiterkeit über. Anfangs empfindlichdarüber, mußte unser junger Komponist zuletzt mitlachen.

Nach vollendeter Schulzeit ließ sich Wagner als klluäiomismnsienö einschreiben, trieb aber dabei verwandte Fächer, wieAesthetik, Philosophie. Wie die meisten seiner Altersgenossenschlürfte er mit vollen Zügen aus dem berauschenden Pokaleakademischer Freiheit, widmete sich aber auch dem gründlichenStudium des Kontrapunktes bei Kantor Weinlich. Beethovenund Mozart blieben seine Ideale, und er arbeitete nach ihremMuster Sonaten und Symphonien aus. Einen Entwurf zueiner Oper:Die Hochzeit" vernichtete er, weil der Text dasästhetische Mißfallen seiner Schwester erregt hatte. Und in derThat, es war ein dunkles Nachtstück:

Ein wahnsinnig Liebender ersteigt das Fenster zum Schlaf-gemach der Verlobten seines Freundes, worin diese des Bräu-tigams harrt. Die Braut ringt mit dem Rasenden und stürztihn in den Hof hinab, wo er zerschmettert den Geist aufgiebt.Bei der Todtenfeier aber sinkt sie mit einem Schrei entseeltüber die Leiche hin."

Wir sehen aus diesem Sujet, der Genius mußte noch

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