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Johann Jakob Dillenius : (1687 - 1747) ; sein Leben und Wirken ; Gedenkblätter zur 200fachen Wiederkehr des Jahrestages seiner Geburt
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pfindlichste vermißte Werk zu Nutz uud Frommen der Wissen-schaft seiner Vollendung entgegenzuführen.

Der wenn auch kurze Umgang, welchen diese beidenMänner miteinander gepflogen hatten, übte einen so mäch-tigen Eindruck ans sie aus, daß sie ein inniges Freundschafts-bündniß miteinander schlossen und ihnen beim Abschied dieTrennung so schwer wurde, daß Dillenius seinem liebgewonnencnGaste das Anerbieten machte, bei ihm zu bleibeu,um mitihm zusammen zu leben und zu sterben"? Linne konntediesen: Wunsche nicht willfahren und trat unverrichteter Dingeseinen Heimweg an. Er unterhielt indessen einen regen Brief-wechsel und zugleich einen lebhaften Tauschverkehr der von ihmauf seinen Wanderfahrten aufgefundenen Seltenheiten mit seinemFreunde. Seiner hohen Meinung, welche er von dessen Per-sönlichkeit hegte, gab er in einem seiner Werke beredten Aus-druck in folgenden, sehr treffenden Worten:

In ^ngiiu nntln8 68t, gut Muern enret vel iutellinatI>ra.6t6r<inlun Oillonins.

Seinen Beifall zu erringen, galt darum auch für ihn als seinhöchstes Ziel. Er sandte ihm seine lAoru Impponiea zu, wie erihm ja auch später in vollster Werthschätzung seiner freund-schaftlichen Zuneigung seine Oritiea dotamca zneignete. Nachdem Empfang des elfteren Werkes erhielt der Verfasser am18. August 1737 ein Schreiben, in welchem Dillenius mitschmeichelhaften Worten seine Anerkennung über diese verdienst-volle Arbeit zum Ausdruck bringt:

Vidi et aeeepi et leZi tioranr tnanr innlta enm voluptate,ntinain plui'68 i8tiu8 nioäi nodw pra.68tar6nt tali 8tnckio6t eurneladorata, in Iroe 1'e virnm pru68titi8ti.

Noch zu einem anderen, nach Alexander von HumboldtsZeugniß einem der größten Naturforscher aller Zeiten und

zugleich dem Morgensterne unserer klassischen Dichterglanzperiode,csAi