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bringen, begab er sich mit seinem Freunde Bewcr auf einegrößere Forschungsreise, welche ihn in das noch wenig durch-suchte Gebiet von Wales führte. Die wissenschaftliche Ausbeute,welche ihnen durch die Vermittelung eines sie führenden Geist-lichen sehr erleichtert wurde, war außerordentlich ergiebig, sodaß sich sein Reisegefährte Bewer entschloß, noch längere Zeitin diesem Bezirk zu verweilen und die seltenen Pflanzenstückedieser Gegend einzusammeln, während er unterdessen mit demErgebniß seiner Forschungsreise nach seiner Heimath zurückkehrteund die weiteren Mundstücke seines im Dienste der Wissenschaftunermüdlichen Freundes, welcher sich während zweier Sommerin Bangor niedergelassen hatte, entgegennahm. Auch durch dieUnterstützung seines hülfsbereiten Freundes vr. Richardsohnin Nord-Bierley in Jorkshire war er bald in den Besitz eines^ so reichhaltigen Stoffes gelangt, daß er seine Arbeiten hättej aufnehmen können, jedoch Entwürfe zu einem neuen großartigerenWerke, in welchem er die reichen Früchte seiner ersprießlichenLebensarbeit niederzulegen gedachte, ließen alle übrigen Pläne^ in den Hintergrund treten. Die Bearbeitung des Nachtrageszur Synopsis war damit ganz und gar aufgegeben, und einweiteres Werk, das er bereits nach dem Erscheinen des Ray'schenWerkes im Jahre 1724 begonnen hatte, legte er ebenfalls bei
Seite und verlegte sich jetzt einzig und allein ans die wissen-
schaftliche Durcharbeitung des in Hülle und Fülle anfgehänftenMateriales.
Mittlerweile, erst vier Jahre nach dem Erscheinen seinesletzten Werkes, zeigt es sich, daß der Verfasser auch in seinerneuen Heimath den Anfechtungen von Gegnern nicht entgehensollte, obwohl die Begeisterung für ihn und sein Werk in allengebildeten Kreisen der englischen Gesellschaft eine nngetheilte
war. Im Jahre 1727 nämlich veröffentlichte ein irischer Bo-
taniker vr. Threlkheld ein Werk unter dem Titel: Lzmopsis
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