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Feuerstelle ab, welcher letzteren die zweifache Aufgabe: zu er-wärme» uud zu erhellen, zufällt, während der Rauch sich einenAbzug durch die Wand- und Dachfugen sucht. Ob auch eng,so doch behaglich schließt sich die kleine Runde munter plauderndum das lodernde, gastlich vereinende Herdfeuer, das Wassersiedet und brodelt im Topfe, ambrosische Düfte entsteigen denbläulich aufwirbeluden Dämpfen, und das belebende Arom desbraunen arabischen Nektartrankes treibt das Blut alsbald warmund neu belebt durch die Adern.
Der Trieb der Geselligkeit, der in der Abgeschiedenheit vonaller belebten Welt das Menschenherz gar eigenartig berührt,sowie das Gefühl der sicheren Geborgenheit in der einsamen,grimmen Todesnähe der Natur knüpfen die Bande der Menschen-gemeinschaft fester und stimmen das Gemüth rege und empfäng-lich für Austausch uud Mittheilsamkeit; lässig nur läuft derReibstein durch die Hand der Mädchen und gespannt und ver-wundert hängen die großen, dunklen Augen an dem mittheilendenMunde des fremden Mannes, und auch Vater Lukas kannnicht genug hören von der wunderbaren Welt jcnseit des großenWassers; zutraulich richten sich die Fragen auf alle Dinge,welche die erregte Einbildungskraft beschäftigen, und die schlichteHerzenseinfalt kann es nicht verstehen, daß der weiße „delikate"Mann seine Familie, Mütterchen und Schwesterchen verlassen,unter die „dummen Indios" gegangen und seine zarte Sohleauf die wilde Erde gesetzt hat; wie fern liegt ihr die Vor-stellung, daß der Mann ans dem gefürsteten weißen Geschlechtsder Erde, der sich noch die ursprüngliche, unverzärtelte Frischeund Kraft des Gemüthes bewahrt, wohl mehr Gefallen undreinere Freuden an dem „niederen" Volke und an den Blumender „wilden" Erde, als an so manchen Treibhausblumen„delikater" Familien finden kann. Mit gespanntester Theil-nahme wird jede Mittheilung, mit unverhohlener Freude und
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