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wohl und zufrieden da oben in seinem kalten, einsamen Horste;die harte und entbehrungsreiche Lebensweise hat seinen Sinnauf rauhe Einfachheit und einsames Selbstgenüge gekehrt undim Verein mit der gesunden Höhenluft ihn an Leib und Geistabgehärtet gegen Mühsal und Beschwerde und den Muth gestähltdurch gesundes Kraftgefühl; und wenn er einmal seinen Horstverlassen, sei es, daß ihm alle Nahrung ausgcgangen oder derSturm das Dach über den Kopf hinweggenommen, oder einFest, ein Geschäft ihn abgerufen, so jauchst er, wenn er wiederbergan steigt, seiner Alp entgegen und läßt von seinem Horsteoben laute Jauchzer hinunterschallen in das Land, das untentief im heißen Glast der Sonne liegt.
Um die Mittagsstunde ladet das frische Moospolster amUfer eines silberklaren Baches im kühlen Waldschatten zur kurzenFrühstücksrast; der Bursche breitet die Vorräthe des Quersackcsüber ein Gedeck von Farrcnblättern aus, deren frischer Wald-und Kränterduft das einfache Mahl kräftig würzt; der frische,bedächtig geschlürfte Trunk aus dem krystallenen Quellbeckengießt neue Kraft und Frische in die angestrengten, erhitzten 'Glieder und Sinne; frohe Laune, gesunder Appetit, Wasser-, Luft-und Waldeswürze, die freie, frohe Wanderlust und freudige jErwartung und Spannung ans das lang erstrebte Ziel stimmendie Tafelrunde um das grüne Blattgedecke nicht minder frohund wohlgemuth, als rauschend Festgelag und üppig Prunkgemach.
Nun aber beginnt erst die wirkliche Bergsteigung; der vonMenschenhand gebahnte Pfad findet hier ein Ende, seine Weiter- !führung ist von nun ab der bahnbrechenden Gewalt herab- 4stürzender Regenfluthen allein überlassen; eine zur Zeit trockene !oder vielmehr wasserfreie Rinne, kaum eine Elle breit undmehrere Ellen tief, führt im Zickzack weiter bergan. WederSonne noch Mond werfen je einen Lichtstrahl in diese hohleGasse, so daß der schlüpfrige, weiche Lehm- oder Schlammgrund
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