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Geschichte des Grimmschen Wörterbuchs
Entstehung
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Bande sagt, neben einer eigenen trefflichen Arbeit anch diefremde liebgewonnene durch reiche Beiträge zu unterstützeinWeigand führte den Buchstaben F zu Ende und starb schonam 30. Juni 1878.

Rudolf Hildebrand, damals Lehrer an der Thomas-schule in Leipzig, war schon 1850 als Korrektor für das zubeginnende Deutsche Wörterbuch gewonnen. Und 1854 berichtetJakob Grimm in der Vorrede zum ersten Bande über ihn:Wofern nun über Goethe irgend mehr Auskunft zu wünschenblieb, ließ die Hülfe selten auf sich warten, da auch Hilde-brand und Hirzel sder Verleger, der Stifter des Goethesaalsder Leipziger Universitätsbibliothekj beide unvergleichliche Be-lesenheit in ihm besaßen. Diese Namen alliterieren, ihr Ein-klang zu wohlwollender, unermüdlichster Theilnahme kommt demWörterbuch wesentlich zu statten. Hildebrand hat sich einergewissenhaften Korrektur der Druckbogen unterzogen und oftGelegenheit gefunden, seine ungemeine Sachkenntniß und Nei-gung zur deutschen Sprache durch guten Rathschlag und Be-richtigung einzelner Versehen oder Verstöße zu erweisen."

Und 1860 sagt er:lieber Exzerpt und Beitrag hinaus

reicht die von Hildebrand fortwährend und vorzüglich demBuchstaben D erwiesene, auf volle Befähigung zur Mitarbeitschließen lassende Hülfe." Hi ld ebrand hat in zehnjähriger Arbeitdas K vollendet und steht nun beim G.Und mit diesem Buch-staben, sagt sl. Mai 1886j das Literarische Centralblatt vonZarncke, dem treuen Freunde des Wörterbuchs, fiel Hildebrandeine Riesenanfgabe zu. Denn dieser Buchstabe, obwohl nichtübermäßig reich an eigenen Wnrzelworten, führt doch durch dieZusammensetzung mit der Partikel Ge fast den gestimmten Vor-rath der deutschen Wurzelworte an uns vorüber und zwingt denBearbeiter zu jedem derselben Stellung zu nehmen. Da außer-dem jene Vorsilbe sich mit fast allen Redetheilen, mit Snb-

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