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Geschichte des Grimmschen Wörterbuchs
Entstehung
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stantiven und Verben, mit Adjektiven und Adverbien verbindet,und da die Nnancirung der Bedeutung, die sie erzeugt, eineüberaus mannigfaltige ist, so kann man sich vorstellen, welchein Umfang der eingehendsten Ueberlegung und welche Schwierig-keiten sich gerade hier dem Bearbeiter entgegen drängen. Mitihrer Bewältigung sehen wir Hildebrand in ernstem Ringenbeschäftigt, und niemand wird einen Aufsatz aus seiner Federzu benutzen haben, ohne jauch da, wo er einmal abweichenderAnsicht sein sollte) reiche Belehrung und tiefe Einblicke in dasLeben der Sprache zu gewinnen . . . Wir können nicht umhin,dem Verfasser für die reiche Förderung im Einzelnen, wie inden allgemeinen Problemen der Sprachforschung unfern wärmstenDank auszusprechen."

Moritz Heyne, der Herausgeber einer trefflichen Laut- undFlexionslehre der altgermanischen Dialekte, des Beovulf, desHeliand, kleinerer altniederdeutscher Denkmäler, hat geplanteArbeiten liegen lassen und ungemein fleißig das GrimmscheWerk gefördert. Er hat zwei Bände sertiggestellt HI undLM und arbeitet nun am R.

Matthias Lexer, Herausgeber eines kärntischen Wörter-buchs, des vorzüglichen mittelhochdeutschen Handwörterbuchsund des weit verbreiteten Taschenwörterbuchs, hat sich seit 1881ebenfalls am nationalen Werk betheiligt und rasch und sauberarbeitend bis jetzt 8 Hefte NPelzflatterer geliefert.

Wenn einmal alle die wissenschaftlichen Arbeiten, die unsheute so lebhaft beschäftigen," meint das Literarische Centralblatt,vergessen sein oder nur noch in gelehrter Erinnerung fortlebenwerden, wird das Wörterbuch noch der Hauptrathgeber, daseigentliche slanckarä vorlr unsers Volkes bleiben und die Namenseiner Bearbeiter werden in aller Munde sein."-

Fünfzig Jahre sind verflossen seit der Reimer-Hirzel-schen Aufforderung zur Abfassung unsers Wörterbuchs. Es ist

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