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Geschichte des Grimmschen Wörterbuchs
Entstehung
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Gebrüder Grimm als Beweisstellen gelten können, daß sie uns alsBeweisstellen gelten sollen, das ist svon Sanders so dargestelltj

!!! HE" Noch nicht dagewesen!! Man muß es sehn,um es zu glauben. "WU !I!" (S. 34)

Nun noch die Schlußbemerkung dieses ersten Heftes: „Wirverkennen die Verdienste der beiden Brüder Grimm um unsreSprache durchaus nicht, ja wir verhehlen nicht, daß selbst ausdiesem ihrem Wörterbuch der aufmerksame Leser — wenn einsolches Werk überhaupt auf Leser rechnen darf — namentlich für dieGeschichte einzelner Wörter, obgleich gerade die Etymologie imGanzen sehr kümmerlich bedacht ist, mancherlei lernen kann. Aberdergleichen Einzelnheiten können unmöglich dafür entschädigen, daß,wie ausführlich nachgewiesen, das Werk in seiner ganzen Anlageund großentheils auch in seiner Ausführung durchaus verfehlt ist."

Im Literarischen Centralblatt 1852 Nr. 43 wurde daraufaufmerksam gemacht, daß noch manche und reichere Beiträgekönnten geliefert werden als die von Sanders, ohne daß derWerth des Grimmschen Wörterbuchs dadurch irgend bedrohtwürde.

Diesem ersten ließ I)r. Sanders 1853 ein zweites,232 Seiten starkes Heft, mit Nachträgen zum deutschen Wörter-buch, folgen. Hören wir die Schlnßausführungen desVerfassers.

„Das deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm ist ebengar kein Buch, es sind vielmehr nur rohe, kaum geordneteMaterialien zu einem solchen, wobei nicht füglich das Wider-sprechendste, kaum vereinbar Scheinende zusammengefügt erscheint. —Da finden wir eine in den Zungen von — Gott weiß wie vielen -—Völkern redende, wo möglich die ganze Welt umfassende Ge-lehrsamkeit gepaart mit den unglaublichsten und doch hand-greiflichsten Fehlern, Jrrthümern und Schnitzern in den Elementender eigenen und der uns am nächsten liegenden Sprachen; da

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