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Die mystische, didaktische und lyrische Poesie und das spätere Schriftthum der Perser
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A. H. 9631014) blühte der persischen Dichtkunst noch einkurzer, aber an herzerquickenden Schöpfungen reicherindischerSommer". Akbars Süngerkreis, der lebhaft die Erinnerungan die Tafelrunde des großen Ghaznawiden Mahmud wach-rnft, schloß eine Menge tüchtiger poetischer Kräfte in sich, unterdenen wir nur die drei bedeutendsten heroorheben wollen:Ghazalt aus Maschhad (gestorben 1572, A. H. 980),"Urfi ans Schiraz (gestorben 1591, A. H. 999), dem wirschon als Verfasser eines Farhadund Schirin begegnet sindund der sich außerdem durch vorzügliche Qayiden bekannt ge-macht hat, und Scheich Abulfaiz, mit den beiden Dichter-namen Faizi und Fajjazi (15471595, A. H. 9541004),der an tiefer Gelehrsamkeit und künstlerischer Gestaltungskraftalle seine Zeitgenossen weit überragt. In Epik, Lyrik undEpigrammatik hat er Bleibendes geschaffen; in elfterer ist nebenanderen Mathnawis besonders die reizende Nachdichtung derberühmten Episode des indischen Mahabharata, Na l und Da man(Nala und Damajanti) hervorzuheben; in den beiden letzteren,besonders in den wie von einem neuen Lebenshanch durch-drungenen Rubalis spiegelt sich Akbars begeisterter Sonnen-dienst, jene neue Religion der Duldung und Menschenliebe,die der große Kaiser für sich und seine vertrautesten Gesinnungs-genossen ins Leben gerufen, in tausend Farbenbrechnngen wieder.Seit Faizis Tod hat es zwar noch manche persische Poetenin Indien gegeben, aber keinen, der irgendwie neue Bahneneingeschlagen oder über das gewöhnliche Mittelmaß hinans-gereicht hätte, höchstens den versgewandten "AbdulqadirBidil (gestorben 1721, A. H. 1133), den als Literarhistoriker,Lyriker und Satyriker thätigen Scheich "Ali Hazin (gestorben1766, A. H. 1180) und den unglücklichen Kaiser von Delhi,Schah "Älam (geblendet 1788, gestorben 1806) ausgenommen,der unter dem Namen Äst ab manche zum Herzen sprechende

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