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fünf erzählenden Dichtungen N i z:1m is. Als nächster Bewerberum den Siegeskranz im Epos trat Chwndschü Kirmäni(gestorben 1352, A. H. 753) auf, unter dessen fünf MathnawisHnnia-i und Humäjün, die Liebesabenteuer des PrinzenHnmLi von Zainin Chawar mit der chinesischen PrinzessinHumujnn, sich die größte Anerkennung errungen hat, aber seinRuhm ward weit in den Schatten gestellt von dem des letztenklassischen Dichters der persischen Literatur, Nür-uddtn Abd-nrrahmän DschLmi (1414—1492, A. H. 817—898), dernoch einmal in seiner Persönlichkeit, wenn auch nur in matteremAbglanz, alle die großen Eigenschaften seiner Vorgänger, dieethische Größe Sclldis, den erhabenen Mysticisinus DschalLl-uddin Rnmis, den süßen Wohlklang des Hafiz und die tieftragische Gewalt Nizämis, zusammenfaßte, und neben dreiDiwanen und zahllosen, hauptsächlich persischen Prosawerken denHaft Anrang oder die sieben Throne (eine Anspielung ansdas Sternbild des großen Bären), d. h. sieben Mathnawis,verfaßte: Silsilat-nzzahab oder die Goldkette, SalLmänund Absäl, Tnhfat-ulahrär oder das Geschenk an diewahrhaft Freien, Subhat-ulabrLr oder den Rosenkranz derGerechten, Jusuf und ZalichL, Laila und Madschnnn,und das Weisheitsbuch Alexanders, Chiradnäma-i-Js-kandari, von denen die letzten fünf den Orientalen als vor-züglichster „Fünfer" seit Nizämi gelten. Viele spätere Dichterfolgten den Spuren Dschämis mehr oder minder erfolgreichnach, so sein eigener Neffe Hätifi, Hi lo.lt und andre mehr,deren schon in diesen Blättern verschiedentlich gedacht wordenist. Aber alle ihre Bemühungen vermochten der mehr undmehr um sich greifenden Geschmacksverderbniß ans die Längekeinen Einhalt zu thun, und nur an den Höfen der Mongolen-kaiser Indiens, vor allem an dem des unvergleichlichen, seinerZeit um Jahrhunderte voraufeilenden Akbar (1556—1605,
(IM)