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Die mystische, didaktische und lyrische Poesie und das spätere Schriftthum der Perser
Entstehung
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Eöie reich auch das sechste und siebente Jahrhundert derHidschra au Meisterwerken der romantischen Panegyrik und despoetischen Liebesromans gewesen, wie manche künstliche Blüthenvon schillerndem Farbenglanz auch das nationalhistorische EposFirdausis getrieben, so liegt doch in ihnen bei weitem nichtdie Summe alles dessen, was der schöpferische Geist der Perserwährend dieses Zeitraums auf literarischem Gebiete hervor-gebracht. Zwei andere, nicht minder bedeutsame Dichtungs-gattungen entwickelten sich in jenen Tagen höfischer Sangesknnst,aber im ganzen fern von dem Getriebe der großen Welt, zuungeahnter Fülle und Vollkommenheit die didaktische unddie mystische Poesie, die eine kurze Zeit lang Seite an Seite einunabhängiges und getrenntes Dasein führten, bald jedoch zueiner für immer unauflöslichen Einheit Zusammenstößen. Zwarsind uns schon, wie bekannt, von manchen SLmanidendichtern,vor allem von Rüdagi, praktische Weisheitslehren in kurzenSinnsprüchen und Aphorismen überliefert, und selbst an mystischenAnklängen fehlt es in einzelnen Liedern nicht, aber erst dasZeitalter Firdausis gab, wie so manchen andern Zweigen derPersischen Poesie, so auch dieser die rechte Grundlage und denlebensfähigen Keim zu gedeihlicher Fortentwickelung. Jene tief-sinnigen Betrachtungen über die Flüchtigkeit des Erdendaseins,über Menschenohnmacht, Schicksalstücke und den trügerischenschein weltlicher Herrlichkeit, mit denen der Sänger des

Neue Folge. III. S'Z. (US)