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Ehren seines fürstlichen Gönners den Dichterncnnen Sa"di bei-legte, wurde wahrscheinlich um 1184 (A. H. 580), also etwa23 Jahre vor DschalLl-nddin, zu Schiröz geboren, wosein Vater "Abdallah, ein Mann von gesundem Menschenver-stände und werkthätiger Frömmigkeit, der schon früh seinemSohne die goldene Lehre „thue gut und scheue Niemand" ein-prägte, im Dienste der tnrkomannischen Dynastie der Salgha-riden oder Atabegs von Fürs stand. Der fünfte Herr-scher dieses Hauses, Sa"d bin Zengi, der 1195 (A. H. 591)zur Regierung kam und eine besondere Zuneigung zu dem kleinenMuscharrif-nddin faßte, gewährte demselben, nach demfrühen Tode seines Vaters, die Mittel, seine schon im kind-lichen Alter begonnenen Studien an der berühmten Medreseh zuBaghdad, der Nizämijjah, fortznsetzen, und der künftige Sa"diverbrachte hier, einige Reisen, z. B. nach Kaschghar in Turkistanum 1210 (A. H. 606) abgerechnet, mehr denn 25 Jahre seinesLebens, seine Lehrjahre (ungefähr von 1196 bis 1224). Dieangeborene Frische und Munterkeit seines Wesens ward wohldurch die ernsten theologischen Studien, denen er sich mit allemEifer hingab, und die strenge Zucht, in der er gehalten wurde,für einige Zeit gewaltsam zurückgedrängt, aber der ihm inne-wohnende nnbezwingliche Drang zur dichterischen Gestaltungseiner Gedanken und Phantasien bewahrte ihm die volle jugend-liche Spannkraft, und manche seiner frühesten, in BaghdLd ver-faßten Oden feiern in schwungvoller Sprache die Genüsse desLebens und die Süßigkeit der Liebe. Nach Vollendung seinerdogmatischen Studien wandte er sich zunächst der Moralphiloso-phie und im weitern Verlauf den Lehren des Sufismus zu, indie ihn der große Scheich SchihLb-uddin "Umar Suhra-wardi (gestorben 1234, A. H. 632) einweihte. Als bei demMvngoleneinfall 1223 sein Gönner Sa"d bin Zengi von demsiegreichen Herrscher von Kirman des Thrones beraubt und
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