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Die mystische, didaktische und lyrische Poesie und das spätere Schriftthum der Perser
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ihnen dem Koran und der Sunna an Heiligkeit und Erhabenheitgleich geachtet wird. In sechs umfangreichen Büchern das inder Bnlaqer Ausgabe mit türkischer Übersetzung hinzngefügtesiebente Buch ist eine Fälschung enthält es eine unabsehbareReihe von ethischen Sprüchen und thevsophischen Betrachtungen,erläutert durch Erzählungen, die meistens mit höchster Feinheitzugespitzt sind, durch mystisch gedeutete Koranverse und Propheten-aussprüche, und der ganze Schatz der (,-nfischen Lehren ist hier-mit einer Lebendigkeit und künstlerischen Vollendung zur An-schauung gebracht, daß selbst die oft ermüdende Wiederkehr gleicheroder ähnlicher Gedanken nicht allzuschwer ins Gewicht fällt.Die Hanptanregung zur Abfassung desselben war von desDichters Lieblingsschüler Husäm-uddin ausgegangen, der oftdie Ordensbrüder SanL'ls und Farid-uddrn °Attarsmystische Werke mit großem Genuß hatte lesen sehen und in-folge dessen seinen Lehrer und Freund beredete, seiner ynfischenGemeinde eine ähnliche, nur noch umfassendere und vertieftereDichtung zu hinterlassen. Dschalul-uddin verwandte dieganzen ihm noch vom Himmel gegönnten Lebensjahre auf dieseRiesenarbeit und starb im Bewußtsein treuerfüllter Pflicht kurznach Abschluß des Mathnawl am 17. Dezember 1273 (A. H.672). Ihm folgte als Haupt der Maulawis zunächst HusLm-uddln, nach dessen Ableben 1284 Dschalül-uddins jüngererund einzig überlebender Sohn BahL-uddin Ahmad, gewöhnlichSultan Walad genannt (gestorben 1312, A. H. 712), der sichebenfalls durch zwei doppeltgereimte Gedichte mystischen In-halts, das Mathnawl-i-Walad oder Buch des Sohnes, eineArt Kommentar zu seines Vaters Mathnawi mit werthvollenbiographischen Angaben, und das Rabubnäma oder Buch derLaute, einen Namen gemacht, zur Würde des Ordensmeisterserhoben wurde.

Was nun das geistige Charakterbild Dschalül-uddins

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