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nennen, woher denn anch des Dichters Beiname Rnmi stammt— führte, wo fein Vater Leiter einer höheren Lehranstalt wurde.Hier erreichte der junge Dschalül-nddin (Glanz der Religion),der schon als Knabe eine außergewöhnliche geistige Begabunggezeigt, oft ganze Tage in Visionen und schwärmerischer Ver-zückung verbracht und seither unter der sorgfältigen Erziehungseines Vaters noch bedeutend an Weisheit und Frömmigkeit An-genommen, seine Mündigkeit, verheirathete sich und folgte balddarauf seinem Vater nach Jkonium, wohin derselbe durchden Sultan von Rum, "Ala-uddin Kaigubnd berufenwar. Nach BahL-nddins Tode 1231 (A. H. 628) ging erans einige Zeit zur Förderung seiner Studien nach Aleppo undDamaskus; da aber die positiven Wissenschaften, in denen er sichbisher geübt, seinen höherstrebenden Geist nicht länger zu be-friedigen vermochten, wandte er sich, nach Jkonium zurückgekehrt,wo ihm nach und nach vier Lehrstühle übertragen wurden, vollBegeisterung dem Studium der mystischen Theosophie zu, zuerstunter Leitung Bnrhau-nddin Husains ans Tirmidh, einesSchülers seines Vaters, und später unter der eines hochbegabten,aber excentrischen Wanderderwisches Sch ams-nddin ans Tabriz,der bald einen solchen Einfluß ans Dschalül - uddin ausznübenbegann, daß der Letztere in allen seinen späteren Ghazelen denNamen dieses seines Lehrers und Freundes an Stelle seineseigenen Dichternamens setzte. Schams-uddins herausforderndesund verletzendes Wesen erregte aber bald einen Sturm des Un-willens unter den Bewohnern von Jkonium, und bei eineinStraßenanflauf, in dem auch.DschalLl-uddins ältester Sohn°Alu-nddin seinen Tod fand, wurde der unliebsame Derwischverhaftet und wahrscheinlich in aller Eile hingerichtet; wenigstenshat ihn keiner wieder mit Augen gesehen, lieber diesen doppeltenVerlust des Freundes und Sohnes verfiel Dschalul-nddiniu tiefe Schwermuth, ans der er sich nur durch den kühnen