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1230 (A. H. 627) der Wnth der Mongolen zum Opfer. Indiesem langen, weit über das gewöhnliche Maß hinansgehendenLeben, das er nach Aufgabe seines früheren Berufes ganz wieSanäU strenger Enthaltsamkeit und frommen Betrachtungenüber Gott und die göttliche Einheit geweiht, verfaßte er mehrdenn dreißig umfangreiche Werke, von denen die hervorragenderen,zusammen mit dem oben besprochenen „Garten der Wahrheit"und dem unten folgenden „Mathnawi" Dschaläl - uddinRümis, gewissermaßen die kanonischen Bücher des persischenMysticismns reprüseutiren. Ein paar Sammlungen von Lebens-beschreibungen frommer Männer des Islams und hervorragender^nfis, von denen uns aber nur eine, die Tadhkirat-ulaulijä(Biographien der Heiligen) erhalten ist, sowie die unter ver-schiedenen Titeln vereinigten lyrischen und epigrammatischenGedichte abgerechnet, sind sie sämmtlich nach dem VorgängeNäyir bin Chusraus und SanL'is in doppeltgereimtenVersen abgefaßt und üben auf Jeden, der sich für die Ent-wickelung der persischen Mystik interessirt, mehr noch als durchihren dichterischen Gehalt dadurch einen fesselnden Reiz ans,daß sich in ihnen ein entschiedener Fortschritt, eine bedeutsameWandlung in der Auffassung pantheistischer Lehren offenbart.Von der ScharOah, der äußeren Werkheiligkeit, ist nur nochin einem einzigen, noch dazu ziemlich kurzen Gedichte, dem Kanz-ulhaqä'ig oder Schatz der Wahrheiten, die Rede; dagegen sindan Stelle der übrigen drei Stnfengrade der eigentlichen Theo-sophie deren sieben getreten, die als eine Art Gegenbild zu denvon Muhammad in der berühmten Nacht der Auffahrt durch-laufenen sieben Himmeln erscheinen und sich in ihren allgemeinenUmrissen — ein ganz klares Bild gewinnt man leider nicht —folgendermaßen darstellen: 1. Ta lab oder das Suchen, bei demmau, losgelöst von allem ringsumher, unablässig nach demOzean der Uuermeßlichkeit hiustrebeu und zum unendlichen
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