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Die mystische, didaktische und lyrische Poesie und das spätere Schriftthum der Perser
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von dem unversöhnlichen Widerstreit zwischen der Sorge umirdischen Tand und der Erfüllung höherer Pflichten, von denSphären und Sternen als Sinnbildern einer himmelanstrebenden,in keine Schranken der Endlichkeit gebannten geistigen Erkenntniß,von Freund und Feind, von Weltentsagung und Herzenssamm-lung, kurzum von allem handeln, was das Gemüth des gott-erleuchteten l^ufis bewegt. Durchwoben sind die einzelnen Kapiteldieses Gedichres sowohl wie der kleineren, ähnliche Ideen feiern-den Mathnawis Sana'is, des Tariq-i-Tahqiq oder Pfadesder Wahrheit, des Sair-ulTbad - ilalma^ad oder der Wander-fahrt des Menschen zur ewigen Welt, das auch den Namen Kunüz-urrumüz (Schatzkammer der Geheimnisse) führt, des °Jschq-nama oder Buches der Liebe, des "Aqlnama oder Buchesdes Verstandes, des Karnama oder Buches der That, undanderer mehr, mit zahlreichen moralischen Geschichten undAnekdoten, die den ernsten Fluß theosophischer Lehrsätze aufsangenehmste unterbrechen und ideale Theorien mit praktischerNutzanwendung harmonisch verbinden. Dies Beispiel Sanä'is(der wahrscheinlich um 1150, A. H. 545 starb) ist für diefolgenden Dichter gleicher Richtung bis in die neueste Zeithinein maßgebend geblieben, und ihre poetischen Erzeugnisseunterscheiden sich nur insofern von einander, als in den einendas mystische, in anderen wieder das ethische Element vor-wiegend zur Geltung gebracht ist. Als Hauptvertreter derersteren und daher als ^üfis vom reinsten Wasser erscheinenFarld-uddin "Attar und sein unmittelbarer NachfolgerDschalal - uddin Rümi. Abu Hamid Muhammad binMuhammad bin Abt Bakr Ibrahim Farid-uddin (dieEdelperle der Religion), der ursprünglich dem Geschäft eines"Attar oder Gewürzkrämers obgelegen und sich danach seinenDichternamen gewählt, war 1119 (A. H. 513) zu Schadijachbei Nischäpür geboren und fiel im Alter von 114 Mondjahren

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