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wiederum eine Erklärung nicht gegeben wird (d. h. die Ursachennicht entwickelt werden). Die letzteren Ausführungen betreffendie Thatsache, daß die einzelnen Glieder in der Blüthenregioneinander sehr nahe gerückt sind und daß die verschiedenen Kreiseder Blüthe einen periodischen Wechsel in ihrer Ausbreitung undEntfaltung darbieten.
Die eigentliche Erklärung besteht darin, daß Goethe sagt,die Pflanze bereite in den Laubblüttern verfeinerte Säfte zu,die nun — indem der Aufbau neuer Pflanzenglieder vor sichgeht — diese zarter gestalten, so daß ans diese Weise der Ueber-gang zum Blüthenstand verständlich werde. — Gehen wir sogleichznr Erörterung der Gründe über, welche zu dieser Erklärungberechtigen. Als einen solchen Grund führt Goethe die That-sache an, daß Pflanzen, welche übermäßige Nahrung erhalten,keine Blüthen treiben, während kärgliche Nahrung die Anlagevon Blüthen begünstigt. Im crsteren Falle können die zurVerarbeitung der dargebotenen Nahrung gebildeten Laubblätterdieselbe nicht bewältigen; die Rohstoffe werden also nicht ge-nügend verfeinert, so daß nicht die zarteren Blüthentheile, sondernnur fortgesetzt Laubblütter hervorgebracht zu werden vermögen.Im entgegengesetzten Falle gelingt den Laubblüttern mit Leichtig-keit die völlige Verarbeitung der Rohstoffe, so daß die Pflanzebald zur Blüthenbildung fortschreiten kann. — Als einen anderenGrund für die Erklärung der Metamorphose können wir nachGoethe^ noch den Umstand betrachten, daß die Blüthe erstspät von der Pflanze hervorgebracht wird, erst dann nämlich,wenn von den älteren Theilen der Pflanze und besonders vonden früher erzeugten Laubblüttern die Verfeinerung der Säftebis zu dem erforderlichen Grade besorgt worden ist.
Will man diese Erklärung auch als nicht genügend be-zeichnen, so ist es doch immer eine wirkliche Erklärung, die jazn einem Theile ihre volle Berechtigung hat, insofern nämlich,
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