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nicht Wissenschaft im strengeren Sinne, das ist Termi-nologie.
Etwas ganz anderes ist es, wenn es sich bei derartigenund anderen Dingen um die Erforschung von Wachsthums-gesetzen und deren Erklärung handelt (dazu bedarf es aber einesgroßen Theils der Unmenge von Namen nicht, die in so manchenFällen zweifelhafte Anwendung erfahren müssen, weil die Naturkeinen Schematismus duldet); dann haben wir es mit einerWissenschaft zu thun, deren Aufgabe die mechanische Wachs-thums-Erklärung ist und die einen Theil der Morphogeniebildet. Jener terminologische Theil der Wissenschaft kann füglichOrganographie genannt werden. Wir widersprechen daher Sachs,wenn er sagt: „Die morphologische Betrachtungsweise fragt,
wo und wie die Pflanzentheile entstehen, in welchen räumlichenund zeitlichen Beziehungen die Entstehung und das Wachsthumeines Gliedes zu dem eines anderen steht.— Das ist Auf-gabe der Organographie. — Hierzu gehört auch die Unter-scheidung von Achsengebilden und Seitengebildcn, die als einwichtiger Theil der Organographie anzusehen ist, weil es sichbei derselben mehr oder weniger um Grundbegriffe handelt,während das Uebrige meist nur eine praktische Bedeutung beimPflanzenbestimmen hat.
Goethe überschreibt seine Abhandlung über die Metamor-phose: „Versuch, die Metamorphose der Pflanzen zu erklären."— Was er mit diesem „Erklären" wohl hauptsächlich gemeinthat, haben wir oben ausgeführt. Trotzdem darunter nun nichtein eigentliches wissenschaftliches Erklären zu verstehen ist, soenthält die Abhandlung doch mehrere auf's Erklären ausgehendeAusführungen, von denen eine als wirkliche Erklärung ange-sehen werden kann, während die anderen auf Anführung äußererErscheinungen der Metamorphose hinauslaufeu, für die selbst
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