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und beweisen sodann wegen ihres vereinzelten Vorkommensebenfalls nichts; endlich haben gewisse gerade von der auf derMetamorphosenlehre aufgebauten Morphologie als Stengel er-kannte Pflanzentheile Blattgestalt wie die Opuntien-Stengel unddie Ruscus-Zweige?5
Wir wenden uns nunmehr zu Kriterium 2 und 3. Be-ginnen wir mit dem letzteren!
Wenn da, wo sonst Staubgefäße stehen, Kronblätter auf-treten, sind darum die Staubgefäße der gleichen Natur wie dieletzteren? Hat sich, wie Goethe doch meint, an den betreffendenStellen das Staubgefäß in ein Kronblatt verwandelt? — Esscheint im Gegentheil aus jenem Vorkommen doch nur dieshervorzugehen, daß diejenigen Stoffe und Kräfte, welche zurBildung eines Staubgefäßes nöthig sind, nicht vorhanden waren,Wohl aber diejenigen, auf Grund deren die Erzeugung einesKronblattes erfolgt, oder daß jene nur ungenügend vorhandenwaren, so daß diese sie zurnckdrängen und sich selbst zur Geltungbringen konnten. Oder wenn ein gemischtes Gebilde — halbStaubgefäß, halb Kronblatt — entsteht, so kann doch nurgesagt werden, daß diese und jene Stoffe und Kräfte im Gleich-gewicht waren und beide wirksam in die Erscheinung tretenkonnten. Aber ist deswegen das Staubgefäß — wie Goethees ansdrnckt — als ein zusammengezogenes Kronblatt anzu-sehen? — Gewiß nicht. — Und ebenso, wie mit diesen Monstro-sitäten^ verhält es sich mit den Uebergängen (Kriterium 2).Alle verschiedenen Seitengebilde einer Pflanze werden eben vondemselben Organismus hervorgebracht; die Stoffe, welche sieerzeugen, werden in demselben chemischen Apparat erzeugt, andem alle Theile in einer engeren oder weiteren Verbindung miteinander stehen. Daß daher bei der Bildung verschiedenerProdukte (z. B. solcher, die ein Laubblatt, die einen Kelch-
theil, die einen Krontheil, die ein Staubgefäß zusammensetzen)
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