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besonders diskntirbar wäre, betrifft die blose äußerliche Zu-sammenfassung aller Seitengebilde unter einen Begriff. Dieseist aber nicht von solcher Wichtigkeit, um daraus eine besondereLehre zu machen, und bildet von der Metamorphosenlehreauch nicht den Kern, sondern nur mehr ein terminologischesErgebniß. Es hätte sich Goethe damit ein gewisses Verdiensterworben; doch würde auch dieses dadurch aufgehoben, daß zu-gleich ein Wust von bedeutungslosen Vorstellungen in dieWissenschaft eindrang.
Da die Metamorphosenlehre in dem entwickelten G oetheschenSinne wissenschaftlich nichts bedeutet, so ist es zwecklos, nachGründen für die Lehre in Goethes Sinn zu fragen. Goethehat denn auch für den Kern der Umbildungslehre keineGründe aufgestellt, weil er dafür keine Gründe hat anfstellenkönnen. Es giebt in der That keine Gründe dafür,. daß dieSeitengebilde — wie behauptet wird — in der Anlage, derIdee alle gleich sind, denn was die Pflanze in derIdee in sich birgt, läßt sich nicht erörtern, da von einerIdee in derselben überhaupt gar nicht gesprochen werdenkann.
Fragen wir jetzt, nachdem wir den Kern der GoetheschenLehre von der Metamorphose der Pflanzen als Leistung vonwissenschaftlicher Bedeutung zurückgewiesen haben, wie es mitdem steht, was wir als terminologisches Ergebniß derselben be-zeichneten; ob also aus irgend welchen Gründen alle Seiten-gebilde unter einen Begriff zusammengefaßt und somit am Endeauch als ein und dasselbe Organ bezeichnet werden können,aber doch nicht in dem Sinne, daß sie Umbildungen eines unddesselben Wesens seien, das ihnen bei ihrer Bildung (reell oderideell) in gleicher Weise zu Grunde lag, sondern in einem mehr-äußerlichen Sinne, wie man etwa die Begriffe Baum, Strauch,Kraut aufstellt.
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