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Goethe - und noch immer kein Ende! : kritische Würdigung der Lehre Goethes von der Metamorphose der Pflanzen
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der Wissenschaft, welche mit Prinzipien oder Tendenzen operirt,hat nur derjenige Theil wissenschaftlichen Werth, der That-sachen darstellt. Von der Spiraltheorie ist nur das nackteGerüst der Thatsachen der Spiralstellungen und der mathe-matischen Formulirung derselben wissenschaftlich; die Erklärungdieser Thatsachen durch die Spiraltendenz, welche in der An-ordnung der Blätter nach dem wahren Werth des unend-lichen Kettenbruchs 1

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hinstrebt, dessen endliche Näherungswerthe V?, Vg, V5, u. s. w.sind, ist unwissenschaftlich, für ein wissenschaftliches Gebäude werth-los. Schwendeners mechanische Erklärung der Spiralstellnng^ist erst die zu den bezüglichen Thatsachen gehörende wahre wissen-schaftliche Theorie. Demnach wäre auch von Goethes Meta-morphosenlehre der Thatsachenbestand von Werth. Nun aberbringt sie uns keine neuen wesentlichen Thatsachen; und über-haupt bilden die Fakta gar keinen eigentlichen Theil der Lehre(wie bei der Spiraltheorie die sich der Beobachtung darbietendenStellungen der Pflanzenorgane), sondern die ganze Lehre istnichts als eine Behauptung: alle Seitengebilde sind dasselbeArgan, Umbildungen einer gemeinsamen typischen Grundform.Diese Behauptung so richtig sie in gewisser Ausdehnungjedenfalls im descendenztheoretischenSinne ist: im Sinne Goethesist sie nicht nur nicht richtig, sondern bedeutet überhaupt vonvornherein gar nichts.

Eine einzige Sache, die in der Lehre enthalten - noch

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