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Dichters zu den besten überhaupt in der englischen Sprache ab-gefaßten und setzt hinzu, falls der Stil auf Kunst beruhen sollte,sei es ein Beispiel der Kunst, die nicht von der Natur zuunterscheiden sei. Byrons Poesie vor allein bekundet eineHerrschaft über die Sprache, wie sie nur wenigen Dichternzu Gebote gestanden hat. Die Gewalt des Ausdrucks entsprichtdein Schwung des Gedankens; dabei ist derselbe eigenartig undtreffend. Allein das herrliche Material wird oft falsch verwandt.Nehmen wir ein paar Beispiele. Indem der Dichter mit allerGewalt der Rhetorik Rom anruft (Childe Har. IV., V. 694 ff.),bezeichnet er die Stadt mit den Worten:
Die Niobe der Völker steht gebannt,
Kindlos, kranzlos, der Stimm' im Weh beraubt.
Das Bild ist unvergleichlich schön; leider wird cs zerstörtdurch den Zusatz
Die leere kirn' in ihrer welken Hand,
Die heil'ge Asch' ist längst daraus verstaubt.
An einer anderen Stelle (CH. Har. III., 260 ff.) heißt es:
Sie trauern, lächeln endlich, doch sie trauern;
Es dorrt der Baum schon Jahre vor dem Fall,
Wenn Zinnen längst gebrochen, stehn die Mauern,
Auch sinkt des Daches Balken in die Hall'lind modert massig, durch den WogenschwallTreibt Schisfsrnmpf, ob zersplittert Mast und Bord,
Das Gitter überlebt Gefangene all',
Der Tag schleicht hin, wenn Stürme dräu'n vom Nord;
Ob so das Herz gleich bricht, gebrochen lebt es fort.
In dieser Strophe war die Kette nicht ganz znsammen-stimmender Bilder unnöthig. Nun aber vergleicht der Dichterdas Brechen des Herzens mit dem Zerbrechen und Zersplitterneines Spiegels, indem ja to brenü beide so wesentlich ver-schiedene Bedeutungen vereinigt. Schief sind daher die oft
zitirten Worte, die sich anschließen:
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