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Der Fürst sieht's, und gewichenIst von ihm alle Lust.
Sein Antlitz ist erblichen,
Der Laut stockt in der Brust.„Schickt hin zu weisen Leuten,Den kundigsten der Welt,
Daß sie den Bannspruch deuten,Der mich in Angst erhält!"
Wohl kundig sind Chaldäer,
Hier gilt nichts ihr Verstand;Keiner versteht der SeherDie Schreckensschrift der Wand.Die Babylon'schen GreiseSind klug und stehn in Gunst;Doch hier sind sie nicht weise,Nichts hilft hier ihre Kunst.
Ein Fremdling war gefangenIm Land, ein junger Mann;Der ist ins Schloß gegangen,Die Schrift er deuten kannDie Kerzen schienen Helle,
Der Spruch vor Augen stand;Er las ihn auf der Stelle,
Die Wahrheit sich erfand.
Belsazars Grab ist offen,
Sein harrt ein streng Gericht;Nicht darf er Rettung hoffen,
Zu leicht ist sein Gewicht.
Ein Grabtuch soll ihn schmücken,Stein wird sein Baldachin;
Ans Thor schon Meder rücken,Perser entthronen ihn.
Der Untergang Sanheribs.Der Assyrer fiel ein wie der Wolf in den Stall,Goldprnnkend und purpurn die Schaaren all',Und das Blitzen der Speere glich SterncnprachtIn dem blauen Gewoge der Sec bei Nacht.