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Anna Jsabella Milbanke; allein gerade diese Verbindung wurdeder Fluch seines Lebens. Man hat Byron den Vorwurf einerGeldheirat!) gemacht; leider aber scheint er seiner Auserwähltentrotz seiner Verschuldung an Vermögen mehr geboten zu haben,als sie ihm mitbrachte; obgleich sie später ein ziemlich bedeu-tendes Vermögen zu erwarten hatte. Gleich nachdem Byronam 2. Januar 1815 mit ihr vor den Altar getreten war, be-gannen unangenehme Verlegenheiten, die durch seine zerrüttetenVermögensverhältnisse herbeigeführt waren und nicht wenig dazubeitragen mochten, das Glück der jungen Eheleute zu trüben.Doch konnten dadurch etwa veranlaßte Mißhelligkeiten höchstensbei einer schon schwankenden Wage einen leichten Ausschlaggeben, ebenso wie Byrons Enttäuschung bei der Geburt einerTochter statt des gehofften Stammhalters; die Hauptsache wardie Verschiedenheit der nicht für einander geschaffenen Wesen.Lady Byron war keine unedle Natur, aber einerseits zu kalt,andererseits nicht fügsam genug, um zu ihrem leidenschaftlichenGatten zu passen. Ihre Beschäftigung mit Mathematik standin scharfem Gegensätze zu allen seinen geistigen Bestrebungen,und wenn sie auch Verse schrieb, so ging sie sicherlich nicht überAnempfindung hinaus; Lord Byron aber hätte keine Frau aufErden finden können, um ihn dauernd zu fesseln. Seiner Ge-mahlin gegenüber muß er sich, als die anfängliche Verliebtheitsich zu Innigkeit hätte vertiefen sollen, manche Verletzungen ihresZartgefühls erlaubt haben, die sie zu der Annahme seinesWahnsinns veranlaßten. Eine Aeußernng ist uns bekannt; erbehauptete sie nur geheirathet zu haben, weil sie ihn bei seinerersten Bewerbung verschmäht hatte. Sein unseliger Hang, sichzur Mystifikation Anderer abscheuliche Verbrechen anzudichten,mochte auch zur Lockerung seines ehelichen Verhältnisses bei-tragen; was sonst für Rohheiten hinzngetreten sind, wissen wirnicht. Was wir in dieser Hinsicht durch Klatsch erfahren haben,
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