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unserm gewöhnlichen Raume nicht construirt werdenkönnen.“
Die Frage, oh der Raum eine hloss subjective Formunserer Anschauung, oder inwiefern er zugleich objectivbegründet ist, gehört nicht vor das Forum der Psychologie.Diese, als empirische Wissenschaft, hat nur nachzuweisen,wie wir dazu kommen, das im Raume gegebene in räum-licher Form aufzufassen.
6. Wenn wir zu den Gefühlen übergehen, so müssenwir zuvor einen Augenblick auf die Empfindungen zurück-greifen und ihre dritte Eigenschaft untersuchen, welchewir absichtlich bisher ausser Acht gelassen haben. Wirhaben gesehen, dass nur in der Abstraction eine Empfin-dung an und für sich als einzige Merkmale Intensität undQualität zeigt, während in Wirklichkeit jede Empfindungim Bewusstsein, und deshalb auch immer nur in Beziehungzu diesem, existirt. Diese Beziehung nennen wir dassinnliche Gefühl oder wohl auch den Gefühlston derEmpfindung.
Dieses Gefühl oder dieser Gefühlston ist angenehmoder unangenehm, ein Lust- oder ein Unlustgefühl. Lustund Unlust sind aber gegensätzliche Zustände, welchedurch einen Indifferenzpunkt in einander übergehen.Darin liegt ausgesprochen, dass es Empfindungen gebenmuss, welche unbetont, nicht von sinnlichen Gefühlenbegleitet sind. Da aber die Beziehung der Empfindungenzum Bewusstsein fortwährenden Schwankungen unterwor-fen ist, so entspricht jener Indifferenzpunkt im Allgemeinenimmer nur einer vorübergehenden Gemüthslage, vonwelcher aus leicht ein Uebergang zu Lust- oder Unlust-gefühlen stattfindet. Doch giebt es zahlreiche Empfin-dungen, deren Gefühlston sehr schwach ist, so dass