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DIB DEUTSCHE PSYCHOLOGIE.
sucliungen der imaginären Geometrie führen von mathe-matischer Seite zu einem ähnlichen Resultate wie diephysiologische Analyse der räumlichen Vorstellungen.Jene Untersuchungen zeigen, dass der Raum als einestetige Mannigfaltigkeit gleichartiger Dimensionen einallgemeiner Begriff ist, der unsere Raumanschauung alsbesondere Form in sich enthält. Die physiologischeAnalyse hat aber gezeigt, dass die besondere Form desebenen Raumes von drei Dimensionen in bestimmten Be-dingungen unserer Organisation ihren Grund hat. —Weiter lässt sich jedoch auf Grund jener mathematischenBetrachtungen nicht gehen. Vermuthungen wie solche,dass die wirkliche Welt vielleicht einem Raume von nichtebenem Krümmungsmasse zugehöre, wie Zöllner in sei-nem Buche „Ueber die Natur der Kometen“ meint, sindnicht zulässig. Denn welche Ansicht man auch von derBeziehung unserer Vorstellungen zu den wdi'klichen Dingenhegt, niemals lässt sich die Behauptung rechtfertigen, diewirklichen Dinge müssten in einer anderen Form vorge-stellt werden, als wir sie überhaupt vorstellen können.Die Theorien über die Natur der Materie, zu welchendie Wissenschaft geführt wird, können möglicherweiseweit abliegen von dem in der unmittelbaren Wahrnehmungsich darbietenden Scheine, wie sie es denn thatsächlichthun; sie können aber niemals zu Voraussetzungen führen,die nicht unseren allgemeinen Anschauungsformen desRaumes und der Zeit conform sind. Aus dem Unvor-stellbaren kann niemals das Vorstellbare hervorgehen.Eine in gewissem Sinne reelle Bedeutung haben dieimaginären Raumformen nur insofern, als der Raum dieForm ist, in der wir überhaupt stetige Mannigfaltigkeitendarstellen, es aber, wie wir gesehen haben, Continuagiebt, zum Beispiel dasjenige der Farben, die in