FECHNER UND DIE PSYCHOPHYSIK.
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Für die Lichtempfindung . . Die Beleuchtung von schwarzem
Sammet durch eine Kerze aus2,5 m Entfernung x ).
5. Jetzt können wir die Frage aufwerfen: inwiefernfindet das Gesetz zwischen Empfindung und Nerven-vorgang, das wir suchten, in dem Gesetze zwischen Em-pfindung und Reiz, das wir fanden, seinen Ausdruck?Praktisch lässt sich diese Aufgabe auf die Frage zurück-führen: um wie viel muss ich einen Reiz steigern, um dieEmpfindung, welche er veranlasst, in einem bestimmtenVerliältniss zu vei’grössern? Wir können dieses Ver-hältniss sehr einfach in folgender Weise dafstellen:
Nehmen wir als Beispiel die Druckempfindungen derHaut, so wissen wir, dass die von lg hervorgerufeneEmpfindung um 1 / 3 g vermehrt werden muss, damit sieum eine Einheit steige. Will ich nun erfahren, um wieviel der Druck wachsen muss, damit die Empfindung z. B.um das Sechsfache wachse, so denke ich mir die Em-pfindungseinheiten auf einen Maasstab aufgetragen. Im
i) Aubert nimmt als Reizeinheit für Lichtempfindungen eineetwa 300 Mal schwächere Lichtintensität als die des Vollmonds an.