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EINLEITUNG.
Und gleichwohl ist diese Verwicheltheit noch einfachzu nennen im Verhältnis zu derjenigen, welche einesTages vorhanden sein wird, wenn das Gebiet der reininnern Psychologie in Angriff genommen ist. Erst nachBegründung der physiologischen Psychologie, welchejetzt nur ein roher Entwurf ist, wird es möglich sein, andiese neue Erörterung zu gehen, und mit Hülfe von Me-thoden, welche wir heute nicht einmal ahnen, in diegeheime Werkstatt des Geistes einzudringen. Was dieseWissenschaft der Zukunft enthüllen werde, wer kann essagen? Aber an der Schwierigkeit des Werkes lässt dieungeheure Anstrengung sich ermessen und voraussehen,dass diese Psychologie mit der alten ebenso wenig Aehn-lichkeit haben werde, wie die heutige Physik mit derdes Aristoteles. Indess ist auch jetzt diese Aufgabeschon so gross, dass sie selbst den Kühnsten nachdenklichmachen könnte. Wenn man die Zahl der Arbeiter undder Fragen in der Biologie und die Nothwendigkeit einerunermüdlichen Verfolgung der Einzelheiten berücksichtigt,welche allein eine sichere Kenntniss gewährt, so wird manbegreifen, dass die Psychologie in eine ähnliche Phasetreten muss. In Anbetracht der wenigen Belehrungen,welche die alte Schule aus den positiven Wissenschaftenschöpfte, hatte sie den Grundsatz aufgestellt, „dass dieKenntniss der Resultate genüge.“ Diese Regel liess sichleicht befolgen, hatte aber wenig Nutzen, denn die Re-sultate sind nur werthlose Formeln, wenn man die That-sachen nicht kennt, deren Ausdruck sie sind.
Nachdem dieser angebliche Grundsatz einmal zurück-gewiesen, ist die Zeit nicht mehr fern, da die Psychologiedie ganze Kraft eines einzigen Mannes erfordern, da manausschliesslich Psychologe sein wird, wie man ausschliess-lich Physiker, Chemiker, Physiologe ist. In jeder blii-