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Expansion um der bloßen Expansion willen, ist das einzigUniversale in seiner Weltherrschaftsidee.
Und solche Nationen brechen über andere den Stab!Sie brandmarken die Deutschen als Barbaren und suchen,nicht einmal darin selbständig, sondern Sklaven NietzschescherUrteile, Lebensgewohnheiten Einzelner, denen auch sie nichtungerne huldigen, als Zeichen des Tiefstands und Philister-tums verächtlich zu machen. Welch kindisches Unterfangen!Hunnen sind keine Philister! Doch man tut den lautgeworde-nen Reden zu viel Ehre an, wenn man sie für mehr hält alsfür gewissenlose Agitationsmittel einer Presse, die keineSchranke des Hasses mehr anerkennt, oder für Ausbrücheohnmächtiger Wut. Seien wir lieber der Gründe des vollenVertrauens eingedenk, das wir zu unserm Volk als Ganzemfür die Zukunft hegen dürfen. Das deutsche Volk ist keinSpielball der Gegensätze, wie unsre Nachbarn jenseits derVogesen. Noch immer kam zu seinem Glücke der bedächtige,ruhig überlegende Deutsche zu spät, wenn man ihn in heil-losen Umsturz hineinzuziehen versuchte. Kein nationalesZentrum der Deutschen ist wie der Londoner Tower, dieHauptplätze von Paris, die Schlösser Rußlands von dem Grauenumweht, das die blutige Erinnerung an ganze Reihen ge-mordeter Fürsten, Fürstenkinder und Geistesmänner in demBesucher aufweckt 16 ). Freiheit liebt auch der Deutsche, aberer liebt sie in Ordnung und Gesetzlichkeit. Organisch haben sichdie heutigen Zustände, die im Ganzen das größte Maß gesunderFreiheit in sich bergen und uns zugleich vor der Tyrannisheimlich herrschender Plutokraten, sittenloser Journalistenund ehrgeiziger Advokaten behüten, herausgebildet; zu kon-vulsivischen Zuckungen neigt der soziale Leib unseres Vater-landes nicht. Nicht die „Gloire“ um jeden Preis, nicht die Götzen-würde eines lebenertötenden steifen Hochmuts, nicht der by-zantinische Prunk einer plumpen Machtentfaltung ist unserZiel. Nur Ehre, Ehre schlechthin, im Bunde mit der Pflichtstreben wir an. Der Vorwurf des Militarismus gegen uns istschamlose Verleumdung. Unser Heer bis zum oberstenKriegsherrn empor ist stolz dem Volk zu dienen, mit ihmsich eins zu wissen, wie sich das Volk mit dem Heere eins weiß.Platons Ideal eines durch einen gebildeten Kriegerstand ge-stützten Staates ist in Deutschland in glänzenderer undpraktischerer Form überboten. Kriegerstand ist bei uns nurder Stand der Offiziere, das Kriegsvolk aber ist das ganze