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Persönlichkeit selbst würde deutlich zu entwickeln sein, wollten wirhier stehen bleiben und nicht auch das Lebensende des Fürsten in'sAuge fassen. '
Rückkehr der Fürsten.
Albert erzählt, nachdem durch die Umtriebe Raimund's von Tou-louse Askalon verloren gegangen, habe Gottfried das Heer zur Be-lagerung von Arsuf geführt, aber auch hier habe Raimund die Ein-wohner zur Widersetzlichkeit ausgemuntert. Nur durch das inständigeZureden der übrigen Fürsten sei bei Gottfried's gerechtem Zorne einoffener Kampf vermieden worden; nachher sei Gottfried mit derStadt übereingekommen, nach gegenseitiger Geißelstellung Frieden undFreundschaft zu halten?) Der Vorgang findet sich sonst nirgend er-wähnt, und hat auch keinen Jncidenzpunkt, an den sich eine unmittel-bare Bestreitung anknüpfen ließe: dennoch gestehe ich, daß er mirnicht als verbürgt, nicht einmal als annehmbar erscheinen kann. Esist die wörtliche Wiederholung des Ereignisses von Askalon, welcheswir als völlig unbegründet verwerfen mußten.
Wenig Tage nach der Besiegung des satimidischen Heeres er-klärten die Fürsten Robert von der Normandie, Robert von Flandern,Eustach von Boulogne, Raimund endlich von Toulouse ihren Ent-schluß, das heilige Land zu verlassen. Sie nahmen Abschied vonGottfrieds, der nach Jerusalem zurückkehrte, und zogen auf demselbenWege, den sie gekommen waren, die Meeresküste entlang, gen Norden.Albert sagt, alle Städte des Landes, Tyrus, Sidon, Berytus rc.hätten gewetteifert, ihnen Lebensmittel zu schaffen und Unterwürfig-keit zu bezeigen, obgleich sie wohl mit Palmzweigen von Jericho,nicht aber mit Waffen versehen gewesen wären. Es mag das sein,da noch soeben das Kreuzheer nach Lust und Belieben im Lande ge-schaltet hatte: freilich werden wir, nur wenig später, gegen eine ähnlicheDarstellung starke Zweifel erheben müssen. Als man, bis jetzt ohnenennenswerthe Ereignisse, nach Gibellum gelangte, vernahm mansonderbare Nachrichten über das nicht weit entfernte Laodicea: unserer-
1) x. 289.
2) Weitläuftigst und nicht ohne Verdienst in der Darstellung bei ^Ib.VI. 53.