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erhob, um so eifriger drängte man sich herzu, die Leiter brach, aberman fand und öffnete eine Ausfallpforte, jetzt warfen sie sich mitHellem Haufen in die Stadt. Boemund trieb sie nach den Thorenhin, um den übrigen christlichen Schaaren Eingang zu schaffen; dannunermüdlich und stets die entscheidenden Stellen im Auge, eilte erin das Lager zurück, um hier des letzten, nothwendigen Angriffesgewiß zu sein?)
Außer Gottfried, Raimund, dem Bischof von Puy und denbeiden Roberten wußte hier niemand von dem, was sich in solcherNähe und Wichtigkeit zutrug, doch hielt die Vorsorge der Führerdie Truppen bereit. Plötzlich, bei dem ersten Dämmern der Morgen-röthe, vernahm man innerhalb der Mauern den wildesten Tumult.Die Besatzung des Brückcncastells, der Stadt am nächsten, unter-schied Geschrei der Weiber und Kinder mitten durch den Waffenlärmhindurch; sie sagten: ihr Entsatz langt an — nein, rief ein Anderer,das ist kein Jubelgeschrei^); zugleich ging durch das Lager der Rufzu den Waffen; der Tag brach an, sie sahen normannische Feld-zeichen auf dem Berge in der Stadt, nördlich von der Citadelle.Sogleich warf sich jede Schaar in nachdrücklichem Anlauf aus dasThor ihr gegenüber, die Türken, den Feind in unbekannter Stärkeunter sich und von allen Seiten auf das Hitzigste angegriffen, leistetenwenig Widerstand; sie gelangten überhaupt nicht mehr zur Besinnung,viel weniger zu rechtem Kampfe. Im Moment waren die Thoresämmtlich überwältigt, Flucht, Morden, Verfolgung durch alle Straßen,grenzenloses Entsetzen auf der einen, losgelassene Wildheit auf deranderen Seite, so wurde kein Gefangener gemacht und kein Fliehenderverschont. In wildem Jagen ging es durch die Straßen, man triebdie Ungläubigen wohl in jene Felsentiefen hinein, die den südlichenTheil der Stadt zerrissen, kein Haus, kein Schlupfwinkel gab Schutz,Männer und Weiber, Greise und Kinder wurden erschlagen?) Die
1) Uacinkb e. 67. Die Angreifer sind in der Stadt, darauf: aä xortasciesesncinnt nostri, — Loamnncio axsriunt aktsram, Pias Loream invixitet xontem Rairannäo. -4,4 illain per apruxta, xsr avia tZoawnncius üssesn-(Israt ste.
2) Laim. p. 149. Albert sagt, die Türken selbst hätten Kerbuga in derStadt geglaubt, offenbar nur eine Umkehrung der Fabel bei Gilo, die Frankenhätten Kerbuga's Truppen für das Heer des Alexius gehalten.
3) Die Details in den Gesten, Raimund, Radnlf, Kemaleddin.