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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
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I. Cäsar, freilich mit Vorgunst für diesen, jUsainmctigestellt, Mit mehrUnparteilichkeit gegen einen ausländischen König schildert uns der Beispiel-sammler Valerius Maximus neben dunkeln Züge» (VIII, >4, Lxt. 2. IX, 3,Lxt. I. 5, kxt. I> doch vorherrschend lichte am Bilde Alexander« III. 8, kxt.e. IV, 3, Lxt. z. 7, kxt. r. V, I, Kit. >. VIII, II, Lxt, 2. Ohne ge-gen ihn, oder gegen PliniuS, AthenäuS und Aelian in Betreff der zahlreichen,uns von ihnen über Alexander gelieferten Notizen »»erkenntlich zu sein, müsse»wir doch hier zum Schluß noch mit besondere». Danke des von uns so oftbenützten Strabo's gedenken. Sein Werk über den großen König (Str. 70)nicht mehr zu besitzen, müssen wir um so lebhafter bedauern, da Strabo nochim Stande war, die Biographen desselben z» befragen, und nach seinem ausder Erdbeschreibung uns bekannten kritischen Standpunkte und nach einzelnenbestimmten Aenßerungen über jene Biographen (Z. B. 70, LOS, L8S, 098,SIL) zu schließen, den ihm noch vorliegenden reichen Stoff gewiß mit scharfprüfendem Geiste verarbeitete, wie er denn auch von seiner Beherrschung diese«Stoffes an vielen Stellen seiner Erdbeschreibung sprechende Probe» gegeben und,a»S denselben zu schließen, insbesondere auch die weltgeschichtliche Bedeutungdes großen Eroberers als Städtegründers und hochgebildeten Beförderers einerden Orient und Occident verknüpfenden Cultur ohne einseitige Vorliebe für denmacedonischcn Helden richtig zu würdigen verstanden hat.

Endlich, um noch einmal auf unseren Arrian und seine CharakteristikAlexander« zurückzukommen, so verdient e« dieselbe sicherlich, anderen ausge-zeichneten antiken Charakterschilderungen, wie der von Hannibal bei LiviuSXXI, 4, von I. Cäsar und Cato d. I. bei Sallust llalll. 54, von Agricolabei Tacituö, Lgric. 4, 44 ff., von AgcsilauS bei Tenophvn, Sgosil. >, sowievon CyruS d. Jüngeren bei demselben Lnab. I, 9 an die Seite gestellt zliwerden. So meisterhaft übrigen« in letzterer Lenophon, Arrians Vorbild, dieEntwicklung und Thätigkeit des Wesens und Lebens von CyruS in klarer, alleSeiten des Gegenstand« beleuchtender Darstellung uns vorführt, so trifft dieselbedoch namentlich im Vergleich mit der viel unparteiischeren Würdigung Alexan-ders durch Arrian der Vorwurf zu großer und deßbalb parteiischer Vorliebefür den mit dkl» Zeichner persönlich befreundeten Fürsten, welcher ihm zufolgeseit CyruS, dem Aelteren, unter alle» Periern, also auch DariuS I. nicht aus,genommen <!), der Würdigste war, ein Diadem zu trage», während derSvkratikcr doch den maßlosen Ehrgeiz desselben neben seiner unbändigen Rach,sucht auch in Rechnung hätte bringen sollen.

Von neuere» Charakteristiken Alexander« wollen wir j»m Schluß nurzwei namhaft machen: die eine, von Abel seinem öfters von uns citirten WerkeMakedonien vor König Philipp" 244 ff. angehättgt, schildert mit dem vollenEnthusiasmus eines jugendlichen, für hellenische Bildung und ihre Träger undVerbreiter begeisterten Gelehrten in einer anziehenden, jedenfalls beachtungS,werthcn Weise; die andere, von Grote in seine gleichfalls hier oft benützteGeschichte Griechenlands Bd. VI, 024 ff, niedergelegt, bildet zu der von Abelund so auch zu der von Droysen einen scharfen Gegensatz; aber immerhinInteressant sind Grote'« Aeußernngen über die Individualität und Feldherr»,