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cingetretcn sein werden. Ob aber die Lücke noch Weiteres enthalten habewie der Scharfsinn SchmicdcrS (44 1 f. und bei Kr. 28g> vermuthet, muß.unentschieden gelassen werden, Dörner Lllt ff. Sint. >86 f.
>z.
t) Won Opis nach Medien — gegen Ende Augusts 324 —, wie Arriannach de», Zusammenhang unserer Stelle mit Cap. 8 ff. annimmt, währendPlutarch, der die ganze Reihe der Begebenheiten von den Hochzeiten an biszu Alexanders Wiederversohnung mit seinen Makedonien, nach Susa verlegt(70 f.), Opis ganz übergeht, und Cap. 72 mit der einfachen Meldung vondes Königs Anknust in Ecbatana eröffnet, mit Diod. XVII, Iio zusammen,stimmt, der gleichfalls mit gänzlicher Auslassung der Fahrt von Susa nachOpis Alexandern von Susa aus den medischen Weg (Diod. XIX, IS) cinschla,gen läßt. Mit diesen zwei Gewährsmännern stimmen Grote <i,5 und RitterIX, 32g ff., der die Ortsangaben DiodorS XVII, I Ist nach Nawlinson aus-führlich erläutert. Jedenfalls tönnen wir das von Diodor erwähnte Celvnägleichfalls in unfern Straßenzug von Opis nach Cebatana einreihen. Ritter33g f. versteht darunter das heutige Sirwan mit seinen berühmten Trüm-mern, auf der Kiepcrtschen Karte bei SinteniS dagegen wird statt dessen Hvl-van gesetzt, welche alte zerstörte Stadt an der Natnrgrenze von Babylonienund Medien gelegen ist, zu welcher der einzige bequeme Gebirgspaß, die 2nxr!kxlas bei PtolemäuS VI, 2. 7, hinabführt, Ritter 388, 470 ff.
2) Jenes Gefilde entspricht dem Land der großen Weideplätze, daS'zwi-schen Kcrmanschah und Jspahan in einer Reibe von Hochebenen an der Sud,grenze Meistens auSgebrcitct liegt, und. diese Nace von Pferden der turkoman-nischen Zucht der „Atak", die »och heut zu Tag durch ganz Persien wegenihrer Größe, Behendigkeit und Ausdauer selbst vor der arabischen ausgezeichnetist, Herod. III, lvk. VII, 40. Str. 523, S2S f. Diod. XVII, 110 mit eini,gen Differenzen in den ohncdieß wohl übertreibenden Zahlangaben, Ritter IX,3S3 ff. N. E. V, Ü5S-
5) Die Kurdinnen des WalddistricteS von Hallabj! im Südosten der StadtSulimaniryah und auf der Nvrdseite des Schirwan-UferS in Kurdistan habensehr viel Macht; bei Fehde und Streit stellen sie den Frieden zwischen ihrenwilden und jähzornigen Männern wieder her; sie sind von sehr freier Sitte.Sollten, fragt Ritter IX, 44 1 , die Amazonen bei Arrian VII, 13 wohl vomSchlage dieser Kurdinnen gewesen sei»? und verweist so, glauben wir, mitRecht diese Sage nicht so ganz in'S Gebiet der Märchen, was dagegen Arrian<§. 3 f.) nicht mit voller Conseguenz thut. Denn Zuge von Weiberherrschast(Mela II, IS, >38) im häuslichen und staatlichen Leben des früheren undspäteren Orients und auch des OccidentS (vgl. z. B. Ritter V, 3>4. Str. IKS>werden so entschieden und glaubhaft bezeugt, daß wir ihren Bestand in derhistorischen Zeit von CyruS und Alexander, ja selbst noch von MithridateS undPvmpeju« (Appian Llitlirlä. IV3. Plut. kampgj. 35>, die geringe Wahrschein-lichkeit der speziellen Sage über Alexander und Thalestri« auch zugegeben (M,