jetzt die beiden Ströme, unter dem Namen Schat et Arab vereinigt, in siebenMündungen, wovon jedoch gegenwärtig nur eine schiffbar ist, in den Perser-Golf NUS, Ritter X, 28, 1141. XI, >0>8 ff, lvül ff,
2) Schon von Hervdot >, I8S am Tigris erwähnt, der an ihr vorbeinach dem rvkhe» Meer fließe, erscheint sie bei Tenvphon L»»b, II, 4, 25 alseine große Stadt, an der Einmündung des überbrückten PhyScuS, später Torna,j Adhem, der hier in de» bis zu ihr beschiffbare» Tigris (Str, 73S f,> ein-mündet. Diese Gunst ihrer Lage, durch die Annäherung deS Euphrat und dieNachbarschaft der medischen Mauer noch erhöht, machte sie zu einer blühendenHandelsstadt geeignet. Zwar heißt sie bei Eratosthcnes (Str. 8l» nur xeuxep,allein dieser Ausdruck, in der orientalischen Topographie auch sonst von stadr-ähnlichen Marktflecken gebraucht lEvang. Marci 8, 23—26 vgl. 22>, verrin,ringert ihre durch vortheilhafte Lage und vieljährige Blüthe bedingte Bedeutungnicht wesentlich. Bei PliniuS VI, 27 dürfte sie in der nahe oder auf ihrenTrümmern erbauten Stadt Antiochia wieder zu erkennen sein, und jetzt nochzeugt ein dortiger weiter Umkreis, mit Ruinenhügeln und Trümmern vonBacksteinen, glastrtcn Ziegeln und Terrakotta'« überdeckt, von ihrer ehemaligenGröße, Ritter IX, 503, 537 f, X, 33 f.
2) Str. 740, Ammian. M. XXIV, S, 2.
1) Dropsen 5VS f, Anm. 48 berechnet die Dauer der Fahrt von Susanach Opis auf drei Monate und läßt Heer und Flotte im Juli zu Opis an-langen,
2) Da« makedonische Königthum war, wie da« der homerischen Zeit undim Grunde auch das in Sparta, bis aus Philipp und Alexander durch Sitteund Herkommen beschränkt. Noch Alexander gilt nur kür den Höchsten unterfreien Männern, die jederzeit Gleichheit der Rechte gegenüber von ihren Köni-ge» genoßen und, wie auch hier, geltend zu machen suchten, Polyb. V, 27, K.Arrian IV, >4, 2, Abel >23 ff, Fl, 43. Aber eS war nicht bloß die Erin-nerung daran, wie Dörncr 497 H richtig bemerkt, was die Makedonier hier zudiesem trotzigen, mit Hohn verbundenen Aufbrausen veranlaßke, sondern jeneErinnerung war auch noch in Verbindung mit dem stolzen Bewußtsein, Be-schwerden, Gefahren und Siege mit Alexander redlich getheilt, und ihm zu sei-nem Ruhme »ud zur Weltherrschaft verholfc» zu haben; daher er sich auchdurch eine persische Leibwache dawider zu schirmen suchte, unt, 29, 4, Diod,XVII, >08.
Die von SinteniS I7K f. ausgenommene Lesart F«r-rexor- würde dieRichtung, die von Ellendt 383, wie es scheint, mit Recht vorgezogene Arex-cexwden Zweck bezeichne», — Diodor XVII, lüg. CurtiuS X, I I, 30 und JustinXII, ll, 7 f. lassen diese Hinrichtung der Rede Alexanders Nachfolgen, dage-gen ist ArrianS umgekehrte Anordnung der Begebenheiten wahrscheinlicher, weilder Neigung Alexanders zum Jähzorn und zu raschem Handeln angemessener,