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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
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klarer^«« übersetzt wird, wurde erst seit den Seleuciden in der grie-

chischen Erdkunde herrschender Ausdruck. R. E. IV, 1875, f. Winer II, 86 f.Ritter X. 24 ff.Mesopotamien zur Zeit Alexander M."

4) Leu. Liütti. I, 7, IS. II, 4, IZ hat noch die durch den niedrigere»Wasserstaus des Tigris widerlegte, von Raphel. u. Zeune bei Schn,. 4 28 um-sonst perthcidigtc Ansicht, daß von diesem aus die VerbindungSkanäle den,Euphrat zugehen. Ritter X, ZI ff. Die Zuflüsse des Tigris munden alleans seinem linke» Ufer ein. so der ZabalnS oder LycuS, j. der große, der kapruS,j. der kleine Zal>, der MpudeS j. Dijala, der Ehoafpes und EuläuS, N. E. VI,2, >965. In keinem oberen Laufe, z. B. gegenüber von Arbcla, ist er nochzu durchwaden, nicht mehr aber, wie a. u. St. gesagt wird, wenn zu derRaschheit seines Laufes die durch Einmündung anderer Flüsse vermehrte Was-sermenge und sein Auschwellcn zu Ende des Herbstes und besonders im Früh-ling gekommen ist, M. z. C. IV, Z7, IS f. Winer II, «22 f. lieber dieeinst vielen, von der Stadt Opis an seine Fluthen zur Bewässerung der Ilm-gegend zurückhaltenden Dämme s. N. E. a. a. O. lieber seine Mündung sAn»,. 7 unt., über seinen Namen Anm. 7 z. III, 7 und Winer a. a. O.

4) Der Euphrat, mehr Land durchströmend und größer, als der TigrisStr. 521, stand mit einem vielverzweigten Kanalnetze in Verbindung, das ne-ben seiner zwiefachen, von Arrian hier angegebenen Bestimmung auch noch zurAbleitung des zu hohen WasscrstandeS und zur Schiffahrt diente, Str. 74l» s. Im A. Test, der Fluß, oder öfter der große Fluß geheißen, soll erseinen Eigennamen von der Süßigkeit feines angenehm schmeckenden Wasserserhalten haben, Gcsen. DInn-, Ising. Nein. II, I, 1134 f. Winer I, ZS4 f.

"l Herod. I, 193. Wie im JnduSdelta, in Varkand, Turkestan u. s.w. Ritter VII, 174, 397. 467 , deßglciibcn in den TigriSlandschastcu, z. N.um Mosnl und Bagdad, der Rege» auch im Winter selten ist, so tritt erauch NM die User des Euphrat erst Ende DecembcrS und mit ihm das An-schwellen des Stromes und seiner Zuflüsse, wie des EhaboraS ». a. ei», jedochzuweilen keineswegs sehr bemerklich, aber stets vortheilhaft für die Schiffahrt,Ritter X, 1023 ff.

7z Diese Ansicht, der auch Mela III, 8, 3S ff. bcipflichtet, wurde vonArrian schon V, s, S ausgesprochen, während er unt. 2V, 3, 6 u. Ing. 4i,6, 8 vgl. VI, 19, 5. VII, I, I von einer Mündung des Euphrat redet,und auch Ammian. M. XXIII, 6, 16 beide Ansichten vermittelnd zustimmt.Eben so treffen wir darüber, ob der Euphrat und Tigris ehemals wenigstenseine gesonderte, oder aber von jeher eine vereinigte Mündung, und zwar inwie vielen Armen, gehabt haben, und welcher von beiden der Hauptstrom sei,welcher den andern zu gemeinsamer Ausmündung in sich ausnehme, auf Ver-schiedenheit der Meinungen, welche sich vielleicht dahin auSgleichen lassen, daß,wenn auch beide Strome in alter Zeit entschieden gesonderte, zum Mindesteneine Tagreise auseinander liegende Mündungen hatten, sic doch in ihren Ver-zweigungen innerhalb ihres Delta-Lande« sich gegenseitig vermischen mochtenN. E. VI, r, ,964 f., Ritter )i, 21 f. Winer g, a, O. Jedenfalls fliestet,Arrign'fl Wabgsis. 18