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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
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kluetns, gni »e inveliobnnt," überseht. lieber xn^/i«^ttrc s. Eil. 258.Die bei diesem Unfall den König selbst bedrohende Lebensgefahr, welche Arriannicht erwähnt, schildert Cnrtius a. a. O. lI f. nnd noch schrecklicher malt sieDivdor 97 aus. Beide versehe» übrigens den ganze» Nvthstand der Flotteund die Lebensgefahr Alexanders insbesondere an den Zusammenflnst der zweibereits vereinigten Ströme mit dem JndnS, hiebei einem ungenannte» Gc-währSnianne folgend, wonach die späteren Operationen gegen die Maller nndOxpdrakc» stimmt ihrem Gebiete weit südlicher anznschcn wären, als dich Ar>rians sehr bestimmte Erzählung gestattet, M- z- C. IX, >5, 8.

o) Der Zusammenfluß des an anderen Stelle» reißend schnellen HpdaspcS(»ach BnrneS' Reisen bei Ritter V, 457> mit dem wasserreichen AcestncS istder Anssage desselben Reisenden zu Folge (bei Ritter a. a. O. 488 f. ». M.z. C. IX, IS, 9) weder durch eine bedeutende Geschwindigkeit der Strömung,noch durch Wirbel oder Felsen, noch auch durch ein verengtes Strombett fürdie Schiffahrt gefährlich, letzteres sei vielmehr nur in den Monate» Juliusnnd August der Fall; nur das auch von Arrian 4, 4 betonte Getöse seistärker, als bei irgend einem der anderen Ströme. Daher sucht Lasten II,>87. Anm. 8 die Stelle, wo Alexander landete nnd der Fels im Strome tag,von wo aus die Schiffstrümmer ausgefangen wurden, etwas weiter unterhalbdes Zusammenflusses. UebrigenS sind die Schilderungen des letzteren beiArrian und Divdor 97 einfacher und klarer, als die bei Cnrtius (IX, >5, 9.u. das. M- u. z. VIII, 30, 8), welche Vineent z. keriplus dlearelil 129 f. mitRecht eine lnllata narrativ nennt, vgl. Dr. 430 f.

4) In diese» erblickt Lasten II, 168 . Anm. >. wohl mit Recht den zwi-schen AcestncS und JndnS seßhafte» Volksstamm der Siber, der auch luil. 5,

12 nnd bei Strabo 888, 701 Illyrer, dagegen bei Divdor 98 und

auch bei Cnrtius IX, >4, 2 u. das. M., Justin XII, 9, 2 <wv statt Slloosgue

Siboigne zu lesen ist), und Oros. III, IS 8lbl heißt: Durch die bloße Na-

incnsähnlichkeit veranlaßt, hält ste v. Bohlen. Das alte Indien I, 208 ff. fürVerehrer des Siwa, und Ritter V, 467, Dropsen 432. Anm. 90 u. Mützella. a. O. pflichten ihm bei, während C. Müller z. lull. in de» Ocozraplnl-raeci blluvrea I, 315. bieg unentschieden läßr, und Lasten I, 844. Anm. 2»ach ihrer Schilderung bei Strabo 688 vielmehr Verehrer des Krischna inihnen finden möchte. ArrianS kurze Andeutung läßt sich aus den Berichtenvon Divdor und Curtius und deren Vereinigung mit einander etwa so ergän-zen, daß ans den Anfangs feindlichen Zusammenstoß mit den Sibern (CnrtiuS)eine friedliche Verständigung mit denselben folgte, Diodor.

5) Zum AcesineS zurückgekchrt, überschritt Alexander diesen Fluß, gingaus die Agalasser los, trug über ste einen blutigen Sieg davon und »ahm denRest zu Gnaden an, Diod. 96. Lassen 168 f. Anm. 3. Ob diesen Kampfauch CnrtinS berichte, dieß hängt von einer noch nicht erledigte» kritischenUntersuchung ab, M. z- C. IX, >4, 5. Nach Abgang der Flotte unterNearchns und einer Abtheilung des LandhcerS unter CrateruS schied Alexanderden Rest seiner Streitkräfte in drei Korps, lieber die zweien derselben an-