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Ehoarene, hieß auch Weiß,Indien, dessen Bewohner dann etwa mit den Berg-Indern oder den Indern diesseits des Indus §. 6, zusammenfallen würden,F, 536 ff, Ritter 6l f. Lassen I, 421 ff, II, I>4, — Ebend. über dasunter den letzten Achämenideu geschniälerte JndnSgebiet der Perser,
Bewohner der Landschaft Aria, welche, zwischen Arachosten und Parthiengelegen, dem heutigen Herat mit der gleichnamigen Hauptstadt, der von Alexan-der gestifteten 2 Uoxam>ria Lrelon, entspricht. Im weiteren Sinne ist Aria —Iran, im Gegensätze von Turan, F. 542 ff, Ritter lg f. 38.
2) Arier dem Grundstock nach, über den sich aber in Folge der Völker-fluthungen von Turan nach Iran wiederholt fremde Eindringlinge, Scythenoder Daer-Parner genannt, hingeworfen und sich mit jenen, unter gegenseitigemAustausche von Eigenthümlichkeiten, zu einem neuen Mischlingövolke verbundenhaben, R, E. V, H95 f.
8- Vor Alexander war in dem Namen Hyrcanien alles Land zwischen demSüdostnfer des kaspischen Meeres und Bactrien begriffen, nach Alexander wurdesein Umfang nach Osten zu bedeutend geschmälert, F, 568 ff, Ritter 60 f,341 ff. Westlich stößt daran die Gebirgslandschaft der Tapurer, das heutigeTaberistan, Ritter >13, 418.
2) Dle am Südwcstufer des kaspischen Meeres hausenden wilden und fehde-lustigen Cadusier waren gegen Norden durch die Caspier geschieden von demfruchtbaren Albanien, an welches der von Saken besetzte armenische Land-strich Sacascne grenzte, F, SS4 f, 449 f, Süll f, Ritter 90 f.
IO- Außer den eigentliche» Persern die Caramanier und Gedrvster, vielleichtauch die Ichthyophagen und Oriten, unter dem „rothen Meere" worin öftersauch das indische oder doch ein Theil desselben einbegriffen ist, haben wir denvon Indien westlichen Strich im Süden von Persien und auch von Arabien zu
verstehen, Str. 720, M. z. C, III, 4, 9, IV, 45, g,
11) Die in der Ebene zwischen Susiana und PerstS seßhaften leistete» denPersern Folge und also auch im Kriegsdienst, nicht so ihre räuberischen Stam-ineSgcnoffen in den Bergen, 17, I. F. 583. Ritter 95 f,
12) Diese Maßregel der Versetzung Besiegter nach den Ländern ihrer Ueber-
winder ist orientalischen Eroberern überhaupt eigcnthümlich. Bekannt sind dieanalogen Fälle ans dem A. Test, und dem mongolischen Mittelalter, SolcheVerpflanzte treffen wir z, B. in Gordyenc oder auf Inseln des persischen Meer-busens, Str. 747. B, z. Herod, III, 93, VII, 8Ü. Mit dem hier gebrauchten
Ausdrucke wechselt «x-ee^Tlceitrox Leu. ölemor, 8, IV, 2, 33, u. «r-»< 7 rcerox
Herod, VII, 56, I 18,
12) Aus der fruchtbaren südlichsten Landschaft Assyriens, die Alexander aufseinem Marsche von Babylon »ach Susa durchzog, F. 699 f, M, z, C. V,7, I. Diod, 65,
14) Auffallend ist der zwischen dem griechischen und lateinischen Referentenobwaltende Unterschied in den Zahlangaben. Der in diesem Punkte sonst sobesonnene Arrian hat am höchsten gegriffen, Diod, 39, 53. hat 899,999 zu Fuß,