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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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einziehen. Er selbst verhielt sich ruhig, bis der Abzug begann. Dannnahm er von seinen Leibwächtern und Schildträgern ungefähr sieben-hundert Mann und betrat zuerst an der vom Feinde geräumten Stelleden Felsen. Seine Macedonier, Einer den Andern emporziehend,kletterten an verschiedenen Punkten nach und wendeten sich sodann aufein gegebenes Zeichen gegen die abziehenden Barbaren. Viele der-selben wurden auf der Flucht niedergemacht; Andere stürzten sich auchim Schrecken des Abzugs über die Klippen hinunter und kamen ausdiese Weise um'). So bemeisterte sich Alexander des einst für Her-cules unzugänglichen Felsens. Er opferte aus demselben , ließ ihnbefestigen und vertraute den Befehl über die Besatzung dem Sisicop-tus^), der früher von den Indern zu Bessus in Bactra übergegangen,aber nach Besetzung des bactrischen Gebiets in Alexanders Kriegs-dienste getreten war und ihm große Ergebenheit bewiesen hatte. Vondem Felsen brach Alexander auf und rückte in das Land der Assacenerein 4), weil er Nachricht erhalten hatte, daß der Bruder des Assacenussich mit den Elephanten und Vielen der umwohnenden Barbaren indie dortigen Gebirge geworfen habe. Vor Dyrta 5) angelangt, trafer Keinen der Einwohner in dieser Stadt, noch in deren Umkreise. Amfolgenden Tage entsandte er die Hauptleute der Schildträger, Nearchusund Antiochus. Dem Nearchus gab er die leichtbewaffneten Agria-ner °) mit, dem Antiochus seine eigene Abtheilung und noch zwei anderedazu. Ausgesandt wurden sie theils um die Plätze auszukundschaften,theils etwa Einige der Barbaren aufzufangen und von ihnen sowohlüber die Zustände im Lande überhaupt, als auch, woran ihm ammeisten gelegen war, über die Elephanten bestimmte Nachrichten ein-zuziehen. Er selbst richtete jetzt seinen Zug gegen den Indus, undsein Heer bahnte sich im Vorrücken den Weg durch die dortigen sonstganz unwegsamen Gegenden. Hier griff er Etliche der Barbaren ausund erfuhr von ihnen, daß die Inder der dortigen Gegend sich zuAbisares geflüchtet, die Elephanten ?) aber auf den Weideplätzen amJndusstrome zurückgelassen hätten. Er befahl ihnen, ihm den Wegzu den Elephanten zu weisen. Viele Inder sind nämlich Elephanten-jäger, und diese hatte Alexander mit Bedacht in seiner Nähe undmachte jetzt mit ihnen Jagd aus die Elephanten. Zwei dieser Thiere