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wirklich schwebte auch sein Leben in der äußersten Gefahr; er mußteins Lager zurückgebracht werden, und so traf Aristanders Weissagungein >2).
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Kurz nachher langten von Seiten der Scythen und ihres KönigsGesandte bei Alexander an, abgeordnet, um das Vorgcfallene zu ent-schuldigen , insofern, es nicht von der Gesammtheit des Scythenvolkes,sondern von Freibeutern veranlaßt worden sei, die ans Plünderungausgezogen; auch sei der König bereit, den Befehlen Alexanders sichzu fügen. Alexander ließ ihm hierauf eine freundliche Erwiederungzugehen; denn er hielt es nicht für rühmlich, Unglauben zu zeigen unddennoch sie nicht anzugreisen, und doch war der Augenblick nicht gün-stig, sich jetzt an sie zu machen. Inzwischen war die maccdonischeBesatzung in der Burg zu Maracanda noch immer cingeschloffen').Als aber Spitamenes mit seinen Leuten einen Sturm darauf unter-nahm, machte sie einen Ausfall, erlegte einige von den Feinden, schlugihren Gesammtangriff ab und zog sich dann ohne Verlust wieder aufdie Burg zurück. Da nun Spitamenes zudem die Nachricht erhielt,daß der von Alexander nach Maracanda beorderte Entsatz bereits invollem Anzug sei, so hob er die Belagerung auf und ging nach derKönigsstadt 2) von Sogdiana zurück. Pharnuches und die ihm bei-gegebenen Generale, darauf bedacht, ihn vollends aus dem Lande zuvertreiben, setzten ihm aus seinem Rückzug gegen die Grenzen Sog-diana's nach, warfen sich aber dabei unbedachtsamer Weise auf dienomadischen Scythen ^). Auf das faßte Spitamenes, der gegen sechs-hundert scythische Reiter an sich gezogen hatte, im Vertrauen auf dieseseythischen Hüfsvölkcr den Entschluß, den nachsetzenden MacedoniernStand zu halten. Er stellte sich demnach aus einer Ebene an derseythischen Wüste in Schlachtordnung auf, wollte zwar den Angriffdes Feindes eben so wenig abwarten, als ihn selbst eröffnen, um-schwärmte dagegen mit seiner Reiterei die geschlossenen Massen desFußvolks und ließ sie mit Pfeilen beschießen. Als aber Pharnuchesmit seinen Leuten gegen ihn ansprengte, wich er ohne Mühe aus, weildie Pferde der Seinigen nicht nur behender, sondern im Augenblickeauch noch besser bei Kräften waren, während die Reiterei des Andro-