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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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ArricmS AnabasiS.

Städte mit der Weisung, die Einwohner zu beobachten, damit sienicht, die Eroberung der Nachbnrstädte und seinen nahen Anzug wahr-nehmend, sich in die Flucht werfen und ihm so ihre Verfolgung un-möglich machen könnten; und was er vermutet hatte, trat auch ein,und die Absendung der Reiterei bewährte sich als zweckmäßig. Dennsobald die Barbaren, welche die beiden noch nicht eroberten Städteinne hatten, den Rauch aus der vor ihnen liegenden angezündetenStadt sich erheben sahen, und auch einige, welche demJammergeschickentronnen waren, ihnen unmittelbare Nachricht von ihrer Einnahmeüberbrachten, da flohen sie, so schleunig sie konnten, haufenweise ausden Städten, fielen aber den festgeschlossenen Reiterscharen in dieHände und wurden größtenteils niedergemacht.

3 .

Nachdem so Alexander die fünf Städte in zwei Tagen eingenom-men und ihre Bewohner zu Sklaven gemacht hatte, ging er auf Cchro'-polis, die größte von ihnen, los. Sie war, wie bei einer Schöpfungvon Echrus natürlich ist, mit einer höheren Mauer als die übrigenumgeben, auch hatte sich der größte und streitbarste Teil der benach-barten Barbaren in dieselbe geworfen: mithin konnte sie von denMakedoniern nicht so leicht gleich beim ersten Angriff erobert werden.Vielmehr ließ Alexander Maschinen an die Mauer bringen und ge-dachte, sie auf dieser Seite niederzuwerfcn und je durch die also ge-bildeten Lücken einzudringen. Als er jedoch wahrnahm, daß das Bettedes Flusses, der als ein bloßer Gießbach ^ die Stadt durchströmt,eben jetzt wasserleer sei, auch die Mauer nicht ganz bis an dasselbehinabreiche2, sondern seinen Soldaten einen Paß gewähre, um sichin die Stadt zu schleichen, so trat er an die Spitze seiner Leibwächter,der Schildträger, der Bogenschützen und der Agrianer, und gelangte,während die Aufmerksamkeit der Feinde auf die Maschinen und denvon dorther kommenden Angriff gerichtet war, unbemerkt durch dasFlußbetts mit wenigen zuerst in die Stadt. Dann brach er die indieser Gegend befindlichen Thore von innen auf und ließ ohne Schwie-rigkeit auch seine übrigen Leute ein. Obgleich jetzt die Barbarenmerkten, daß ihre Stadt in feindlicher Gewalt sei, so kehrten sie sich