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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
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Drittes Buch.

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Zugänge und führte seine Leute, zum Kumpfe geordnet, von höhergelegenen Punkten gegen die Barbaren. Diese, nicht nur durch dieSchnelligkeit Alexanders eingeschüchtert, sondern auch um die Vorteiledes Bodens gebracht, worauf sie eben am meisten gerechnet hatten,flohen, ohne es zum Handgemenge kommen zu lassen. Ein Teil vonihnen wurde auf der Flucht von Alexanders Leuten niedergemacht,viele fanden auf dem an Abgründen hinziehenden Wege, die meistenaber, welche, in den Bergen Heil suchend, dort auf Crate'rus' Truppenstießen, unter deren Streichen ihren Untergang. Dies war die Ehren-gabe, welche sie von Alexander empfingen, und mit Mühe nur setztensie bei ihm ihre Bitte durch, im Besitze ihres Landes bleiben und hier-für eine jährliche Abgabe an ihn entrichten zu dürfen. Nach den:Berichte des Lagiden Ptolemä'us legte die Mutter des Darms beiAlexander zu ihren Gunsten eine Fürbitte ein, das; er sie im Besitzeihres Landes lassen möchte.? Die ihnen auferlegte Steuer bestandin jährlich zu liefernden hundert Pferden, fünfhundert Lasttieren unddreißigtausend Schafen. Denn Geld hatten die Uxier nicht; auchtaugte ihr Boden nicht zum Anbau; die meisten von ihnen warenvielmehr Hirten. L

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Hierauf ließ er das Gepäck, die thessalische Reiterei, die Bundes-genossen, die fremden Mietstruppen und was sich sonst noch vonSchwerbewaffneten beim Heere befand, unter Parme'nio abgehen, umauf der großen, nach Persis führenden Straße dorthin vorzurückcn.Er selbst zog an der Spitze des makedonischen Fußvolks, der berit-tenen Gefolgsleute und Plänkler, der Agrianer und Bogenschützenin Eilmärschen durchs Gebirge. Vor den persischen Engpässen? an-gelangt, traf er auf den persischen Statthalter Arioba'rzanes, der mitetwa vierzigtausend Mann zu Fuß und siebenhundert zu Pferd2 diePässe vermauert und hinter der Mauer ein Lager bezogen hatte, umihm den Durchzug zu, wehren. Für den Augenblick bezog deshalbauch er daselbst ein Lager; am folgenden Tage führte er sein Heer inSchlachtordnung gegen die Blauer. Als es sich aber zeigte, daß beider ungünstigen Örtlichkeit eine Erstürmung unmöglich sei, auch von